Alles gelogen!

Münchhausengeschichten der Klasse 6b

Februar 2000

Inhaltsverzeichnis


Münchhausen und der Fisch von Benjamin Völlinger
Die große Reise von Claudia Götze
Auf dem Floß von Corinna Koch
Der Pizza-Wahnsinn von Daniel Deutsch
Der Pizza-Wahnsinn 2 von David Mossever
Der riesige Fisch von Emrah Aksu
Ich wollte nur ein bisschen angeln von Fee Schellenberger
Der Fisch von Giovanna Müller
Die gespaltete Erde von Janina Stölting
Münchhausen mit seiner Frau im Weltall von Katharina Sauerborn
Die Weltreise von Leopold Mann
Der Hai von Lisa Schumacher
Das Sumpfabenteuer von Lucas Mayer
Der Löwe von Mareike Seits
Reise nach Rom von Melanie Wurth
Das Inselungeheuer von Moritz Kleforn
Münchhausen in Rio von Raphael Ludwig
Die Mission in Australien von Roland Walter
Der Elefant von Steffen Koch
Die Ballonfahrt von Steffen Heidenreich
Siegfried von Sven Liebherr

Benjamin Völlinger 

Münchhausen und der Fisch

Als ich nach meinem letzten Abenteuer in Rom landete, wollte ich zunächst ausspannen. Doch als ich mich in meinem Haus in Rom etwas schlafen legen wollte, kam plötzlich der römische Botschafter. Er sagte, er solle mich holen, da Caesar einen Auftrag für mich hätte. Also ging ich mit ihm mit, und er brachte mich zum Tempel von Caesar. Dort erwartete er mich schon. Ich sollte die Welt für ihn umsegeln. Bisher hatte dies noch niemand versucht. Doch da ich ein großer Entdecker war, nahm ich den Auftrag an. Caesar gab mir ein großes Schiff und eine tapfere Mannschaft. Ich und meine Mannschaft segelten am nächsten Tag sofort los. Es war sehr schönes Wetter und guter Wind zum Segeln.

Wir segelten schon seit sieben Tagen ohne eine Panne oder eine Klage. Doch in der Nacht am siebten Tag wackelte das ganze Schiff. Wir dachten zuerst alle, wir hätten ein Kliff gerammt, doch als der Matrose im Ausguck rechts von dem Schiff einen Fisch sah, der ca. 30m lang und ca. 15m breit war, da wussten wir, dass es der Fisch gewesen sein müsse. Ein anderer Matrose ging sofort unter Deck und bemerkte, dass schon viel Wasser eingedrungen war. Das Schiff sank ohne Pause. Als wir alle ins Beiboot wollten, sahen wir, dass das Beiboot bei der Erschütterung zerstört worden war und ins Wasser fiel. Als das Schiff ganz unter Wasser war, habe ich erfahren, dass die Matrosen nicht schwimmen können. Da ich ein guter Schwimmer bin, wollte ich die Matrosen noch retten. Ich schwamm zu jedem Matrosen und nahm jeden einzeln auf die Schulter. Als ich alle 60 Matrosen auf der Schulter hatte, brachte ich alle auf eine Insel.

Doch die Insel war nicht groß, und die Matrosen konnten von der Insel nicht verschwinden. Deswegen machte ich mich auf den Weg. Ich wollte über das Meer wieder nach Rom schwimmen. Doch als ich ungefähr an der Hälfte von dem Weg war, kam der riesige Fisch auf mich zu, der auch unser Schiff versenkt hatte. Ich tauchte auf den Boden des Meeres und versteckte mich hinter sehr großen Wasserpflanzen. Bis mich der Fisch fand, flocht ich bereits schon ein Lasso aus ein paar Wasserpflanzen. Als er mich sah und auf mich zuraste, konnte ich noch kurz davor davon zischen und das Lasso um seine Rückenflosse werfen. Zuerst konnte er mit mir machen, was er wollte. Er zog mich überall hin. Also kletterte ich auf den Rücken des Fisches, und da kam mir die Idee. Denn wenn ich mein Gewicht nach rechts verlagerte, schwamm der Fisch nach rechts. Wenn ich das Gewicht nach hinten verlagerte, schwamm der Fisch nach oben und so weiter. Also verlagerte ich das Gewicht zuerst nach hinten, so dass der Fisch auftauchte und ich wieder Luft bekommen konnte.

An der Sonne konnte ich mich orientieren, in welche Richtung ich musste. Also lenkte ich den Fisch nach Rom und sprang dort kurz vor der Küste ab. Da der Fisch nicht mehr bremsen konnte, raste er auf den Sandstrand zu und wurde dadurch aufs Trockene gelegt. Sofort kamen viele Leute und schnitten ein Stück des Fisches ab. So war ganz Rom für heute satt. Ich rannte sofort zu Caesar und segelte mit einem anderem Schiff zu der Insel um meine Kameraden zu retten.

Claudia Götze

Die große Reise

An einem wunderschönen Tag, als ich mit einer sehr großen Fähre von dem Hafen ablegte, war ich auf der Fahrt nach Grönland. Es war eine sehr schöne Fahrt. Ich genoss es sehr. Als wir etwa eine Stunde unterwegs waren, gab es einen sehr lauten und ruckartigen Knall. Ich konnte mich gerade noch an dem Geländer festhalten, an dem ich gestanden war. Ich rannte nach diesem Knall zu dem Kapitän und fragte, was los war. Er erzählte mir, dass wir auf ein Riff gelaufen sind und jetzt ein großes Leck hatten. Anschließend ging ich in den unteren Raum, in dem das Leck war. Ich hatte Gott sei Dank ein paar Kleidungsstücke an, die ich nicht mehr brauchte. Also stopfte ich das Leck. Für ein paar Minuten half es, aber dann strömte wieder Wasser rein. Wir sanken. Als das Boot untergegangen war, schwamm ich mit allerletzter Kraft in die Richtung einer Insel, die vor mir lag. Den anderen konnte ich nicht mehr helfen. Aber als ich an der Insel ankam, hatte ich ein Problem: Ich war auf einer Insel; aber wie konnte ich jetzt nach Hause kommen? Ich war sehr verzweifelt und überlegte nach, was ich jetzt machen könnte. Ich schaute mich auf der Insel um und sah eine Palme mit Kokosnüssen. Ich dachte noch mal nach und natürlich fiel mir was ein. Es dauerte eine Stunde, bis ich meinen Plan ausführen konnte. Als da endlich ein großer Fisch kam, schlug ich dem Tier ein paar Kokosnüsse auf den Kopf. Der Fisch hatte eine sehr große Beule und er war bewusstlos. Ich legte mich auf den Fisch und paddelte über den Atlantischen Ozean. Es hat zwar lange gedauert, aber es machte trotzdem Spaß und ich hatte ein bisschen mehr von der Welt entdeckt.

Corinna Koch

Auf dem Floß

Trotz meiner Klugheit, Tapferkeit und Stärke wurde mir nach einem Kampf auf dem Meer mein Pferd und mein Schiff entnommen. So landete ich pitschnass auf einem Floß aus Brettern. Mitten im Meer und ohne Versorgung. Für mich war das natürlich kein Problem, ich verließ mich auf meinen Überlebensinstinkt. Ich angelte mit meiner aus einem Stock gebauten Angel.

Doch dann tauchte plötzlich ein riesiger Fisch mit spitzen Zähnen auf. Es musste ein weißer Hai sein, dachte ich. Als der Hai mit seinen spitzen Zähnen auf mich zuschwamm, um mich zu fressen, nahm ich allen Mut zusammen. Ich haute ihn mit meinem Ruder, das vom Schiff übriggeblieben war, eins auf die Löffel. Davon wurde der Hai so taumelig, dass ich entfliehen konnte. Ich ruderte schnell weg. Als ich mich von dem Abenteuer erholt hatte und in einen großen Fluss gekommen war, sah ich aber den Schrecken aller Gekenterten: einen Wasserfall. Der musste 20 Meter hoch sein. Mit einer ungeheueren Kraft zog es mich zum Abgrund. Doch da sah ich einen Stein. Der Stein ragte breit aus dem Wasser und schon paddelte ich zu ihm. Ich hob ihn mit meinen Armen hoch, stellte ihn hinter das Floß, dann zog ich mich zum Stein hoch und hob ihn wieder hinter mich.

Nach ein paar mal Hochheben und Zum Stein Ziehen sah ich dann endlich einen Flussarm. Zufälligerweise hatte ich den Hai wieder getroffen, der aus einem Fass von meinem Schiff Whisky getrunken hatte, so konnte ich mich, als ich ihn mit meinen starken Armen und viel Anstrengung mit der Angel eingefangen hatte, an Land ziehen lassen. Als ich eine Holzhütte gefunden hatte, konnte ich darin auf einer Decke übernachten.

Daniel Deutsch

Der Pizza-Wahnsinn

Eines Tages kam in den Nachrichten, dass die Erde eine flache Scheibe ist und aussieht wie eine Pizza. Das konnte ich nicht begreifen. Ich wollte unbedingt herausfinden, ob das stimmt. Also packte ich meine Sachen (1 Wurstbrot und 1 Landkarte) in meinen Rucksack ein. Das Wurstbrot hatte einen Durchmesser von einem Meter. Es wollte nicht in meinen Rucksack passen, deshalb musste ich es ein bisschen anknabbern. Dann machte ich mich auf den Weg. Als ich aus dem Haus war, flogen mir drei fremde Flugobjekte um die Ohren. Ich bemerkte, dass es Pizzas waren.

Dann setzte ich meinen Weg fort. Nachdem ich 1h und 42min. und 17sek. gelaufen war, kam ich an einen finsteren Wald . Als ich im Wald war, sah ich, wie alle Tiere mit Messer und Gabel Pizza aßen. Ich ging weiter und sah einen großen Knopf auf der Erde. Ich trat darauf und um mich baute sich ein Riesen-Katapult auf. Ich setzte mich darauf. Als ich einen Hebel betätigte, katapultierte es mich hoch bis zum Mond. Ich fragte mich, ob ich hier in der 4. Dimension war. Als ich mich dort ein bisschen umschaute, sprangen mir plötzlich 2 Marsmännchen auf den Weg mit ihren intergalaktischen Pizzawaffen. Die Marsmännchen bedrohten mich damit und verschleppten mich zu dem Marsmännchenkönig. Als Strafe für mein Auftauchen musste ich 10 verschieden Pizzas probieren. Am schlimmsten schmeckte die mit Brokkoli. Vom vielen Pizzaessen wurde ich dicker und dicker. Als ich die zehnte Pizza fast verschlungen hatte , platzte mir mein Bauch. Ich hob ab, und weil aus meinem Bauch so viel Gas kam, flog ich zurück zur Erde. Auf der Erde landete ich neben einer Pizzeria und es wurde mir sehr übel. Mir war klar, dass ich für ein paar Monate keine Pizza mehr essen konnte. Ich ging zur Stadtbibliothek und lieh mir ein Buch über die Erde aus. Darin stand, dass die Erde aussieht wie ein bunter runder Ball. Damit war meine Forschungsreise zu Ende und ich ging nach Hause.

David Mossever

Der Pizza-Wahnsinn

Eines Tages kam in den Nachrichten das die Erde eine flache Scheibe ist und aussieht wie eine Pizza. Das konnte ich nicht begreifen. Er wollte unbedingt herausfinden ob das stimmt. Also packte ich meine Sachen ( 1 Wurstbrot und eine Landkarte ) in meinen Rucksack. Das Wurstbrot hatte einen Durchmesser von einem Meter. Es wollte nicht in meinen Rucksack passen, deshalb musste ich es ein bisschen anknabbern. Dann machte ich mich auf den Weg. Als ich aus dem Haus war, flogen mir drei fremde Flugobjekte um die Ohren, ich bemerkte das es Pizzas waren. Dann setzte ich meinen Weg fort.

Nachdem ich eine Stunde, Vierundzwanzig Minuten und Siebzehn Sekunden unterwegs war, kam ich an einem finsteren Wald. Als ich im Wald war, sah ich wie alle Tiere mit Messer und Gabel, Pizza aßen. Als ich den Wald durchquerte, kam ich in ein Dorf, das nicht auf der Karte eingezeichnet war. Ich ging vorsichtig darauf zu, und schaute, was man dort trieb. Sie feierten und aßen Pizza, ich dachte sie wären und ging auf sie zu. Als man mich erblickte hörte die Musik und der Tanz auf. Man fragte mich:" Kuka Muka Pizzanos Karuka ?" Ein Zauberer kam auf mich zu und sagte auf Deutsch:" Der Herr will wissen, ob du Pizza essen willst." Ich sagte:" Aber ja, warum nicht." Der Zauberer sagte, zu dem Herr:" Heja Muka Pizzanos karuk!" Man nahm mich in dem Stamm auf, doch ich erfuhr, dass man dort nur Pizza essen würde. Auf Dauer wurde mir von Pizzas schlecht. Aber der Stamm brauchte mich und ließ mich deshalb nicht weg. Ich hatte ein Problem, den ich wollte wissen, ob es stimmt, dass die Welt wie eine Pizza aussieht. Doch ich hatte eine Idee, von dem Stamm wegzukommen. Und mir fiel sogar etwas ein, und zwar wollte ich mein Wurstbrot mitten ins Dorf legen, denn ich hatte erfahren, dass sie kein Wurstbrot leiden können, und das sie in Ohnmacht fallen. Ich tat dies, und flüchtete und wollte die Welt nicht mehr erforschen, denn ich hatte Heimweh und Hunger. Also wanderte ich nach Hause, und sammelte alle Berichte über die Welt, die aussieht wie eine Pizza.

Emrah Aksu

Der riesige Fisch

Ich war in der Türkei, nach meinen erfolgreichen Abenteuern. Da ich eine Menge Geld besaß, kaufte ich mir ein Haus am Strand. Ich hatte eine schöne Sicht auf das Schwarze Meer. Natürlich hatte ich auch ein Sportboot, mit dem ich fast jeden Tag raus aufs Meer fuhr und angelte.

Heute war auch so ein Tag. Ich richtete meine Angelsachen und fuhr zum Hafen, denn dort war mein Boot. Daraufhin stand ich vor meinem Boot, ich richtete die Sachen, dass ich raus aufs Meer fahren konnte. Nach einer Weile, war ich auf dem Meer. Daraufhin fing ich an zu angeln. Mir wurde langweilig, den ich angelte seit einer Stunde und es biss nichts an. Plötzlich, kam ein riesiger Fisch mit weit aufgesperrtem Mund auf das Boot zu. Ich brach in Panik aus, den ich hatte Angst und versteckte mich in einer Ecke des Bootes. Auf einmal biss der Fisch den vorderen Teil des Bootes ab und das Boot wackelte so sehr, dass ich ins Meer fiel.

Nun war ich im Wasser und plötzlich war der riesige Fisch vor mir. Ich drehte mich um und schwamm so schnell, wie ich nur konnte. Aber der Fisch war schneller und schwamm hinter mir her und verschlang mich mit einem Haps. Nun wanderte ich durch seinen Körper, bis ich in seinem Magen war. Dort sah ich eine menge Sachen, wie zum Beispiel ein Schlauchboot, Skelette von Menschen, Kleider, Schuhe, ein Feuerzeug, mehrere Zigarren und vieles mehr. Ich wollte so schnell wie möglich hier raus. Es stank sehr, ich konnte nicht klar denken.

Plötzlich kam mir der Gedanke, wie ich hier raus konnte. Ich nahm das Schlauchboot, das ungefähr in der Mitte des Magens war. Ich hatte nur ein Problem, im Schlauchboot war keine Luft, deshalb musste ich es mit meinem Mund aufblasen. Ich stellte das Schlauchboot an den Anfang des Magens und danach nahm ich das Feuerzeug und eine Zigarre, die nicht nass war. Ich zündete mit dem Feuerzeug die Zigarre an. Daraufhin setzte ich mich in das Schlauchboot und rauchte die Zigarre. Nach einer Weile war der ganze Magen vom Fisch voller Rauch. Dem Fisch wurde langsam schlecht und er tauchte auf, um Luft zu holen und er musste husten, dabei spuckte er mich samt dem Schlauchboot aus. Es war ein großer Druck und er flog rückwärts über dem Meer irgendwohin. Und ich, ich flog meilenweit, bis ich auf einmal auf das Wasser aufprallte und vor meinem Sportboot war, das nur noch die Hälfte ist. Ich ging auf das Boot, nahm zwei Paddel und ging wieder auf das Schlauchboot und paddelte zum Hafen. Daraufhin stieg ich in mein Auto und fuhr nach Hause.

Fee Schellenberger

Ich wollte nur ein bisschen angeln

Es war einmal an einem schönen Sonntag. Ich wollte mit meinem Boot auf das Meer zum Angeln fahren, um am Abend einen saftigen Fisch essen zu können. Ich packte meine Angel, ein paar Würmer zum Anlocken und eine Brotzeit ein und ging aufs Boot. Nun ruderte ich los, bis ich einen schönen Platz zum Angeln fand. Dann steckte ich meine Angel zusammen, machte einen Wurm am Haken fest und warf die Angelschnur weit hinaus, bis sie im Wasser landete. Jetzt hieß es warten, bis ein Fisch anbiss. Meine Geduld wurde lange auf die Probe gestellt. Doch endlich war es soweit: Ein Fisch zog heftig an der Angel und mit einem schnellen Ruck lag er vor mir im Boot. Es war ein großer Fisch, befreit vom Haken landete er im Wassercontainer.

Als ich gerade wieder die Angel auswerfen wollte, tauchte vor mir eine große Flosse aus dem Wasser, auf mein Boot zu schwimmend. Eindeutig, was für ein Fisch das war! Ein Hai wollte mich beim Angeln stören! Ich schlug nach der Flosse, traf auch und der Hai verschwand. Ob ich ihn geschlagen hatte? Nun steckte ich einen Wurm an den Haken und warf die Angel wieder aus. Plötzlich gab es einen Riesenruck und mein Boot fiel um, ich kam unter Wasser. So schnell ich konnte tauchte ich wieder an die Wasseroberfläche auf, schnappte heftig nach Luft und konnte den einsam herum schwimmenden Eimer zu fassen kriegen, hielt ihn fest umklammert, um ein bisschen ausruhen zu können. Oh je, der Hai war ja nur ein paar Meter von mir entfernt. Er riss sein Maul auf, zog mich wie magisch an und verschlang mich. Schnell versuchte ich mich an den Innenkiemen festzuhalten, um nicht in den Magen zu gelangen. Es glückte mir, mit viel Kraft.

Plötzlich sah ich an der gegenüberliegenden Kiemen eine Feder herausragen. Die wollte ich erreichen, denn sie brachte mich auf eine gute Idee. Aber wie kam ich hinüber?

Die Kiemen waren übersät mit langen Haaren. Von ihnen riss ich mir ein paar ab, knotete sie zusammen, band meinen Ersatzhaken, den ich immer in der Hosentasche hab, vorne dran und schleuderte das Seil auf die andere Kopfseite des Haies. Der Haken krallte sich dort fest und ich hangelte mich am Seil hinüber. Schnell schnappte ich mir die Feder und kitzelte den Hai ganz kräftig an den Kiemen. Als er merkte, dass er niesen musste, schwamm er schnell nach oben und machte einen gigantischen Nieser. Was für ein Glück, ich wurde so weit geschleudert, dass ich in meinen Garten direkt im Teich landete. Meine Familie rannte mir entgegen und half mir an Land zu kommen. Natürlich musste ich dafür sofort mein Abenteuer erzählen, das ich erlebt hatte.

Giovanna Müller

Der Fisch

Es war ein wunderschöner Tag, wieder einmal brachte mich mein kluges Köpfchen zu einem spannendem Erlebnis. Das war so:

An einem schönen Sommertag war ich Angeln. Damals packte ich schnell meine Sachen und lief auch schon los. Als ich am See ankam, schwang ich meine Angel aus und hängte Würmer an das Ende der Schnur, an dem der Haken hing, machte einen gezielten Schwung nach hinten und schmiss die Schnur ca. 10 Meter vor mir ins Wasser. Ich legte mich nach hinten ins Gras und schaute die Schäfchenwolken über mir an. Danach schlief ich versehentlich ein.

Während ich schlief, biss ein kleiner Köderfisch an, danach fraß ein größerer Fisch den kleinen Köder an meiner Angel, bis den dann schließlich ein riesengroßer Fisch fraß. Durch Ziehen des Fisches entstand durch die geschlossene Bremse an meiner Angel ein quietschendes Geräusch, durch das ich wach wurde. Ich sah ein riesigen Fisch an meiner Angel. So einen großen Spiegelkarpfen hatte ich noch nie gefangen, deswegen wollte ich nichts falsch machen und wartete ein bisschen, bis er richtig angebissen hatte. Doch dabei sah ich irgendetwas Riesen-, Riesengroßes, das genau auf meinen Riesenfisch zuschwamm. Plötzlich da zog irgendetwas total an meiner Angel, ich konnte sie fast nicht mehr halten. Ich schaute noch mal nach vorne. Irgendwie war mein Fisch weg, aber irgendwie war er auch da, er hat sich nur 20 mal vergrößert. Also das hieß, dass ein riesen, riesen, riesengroßer Fisch meinen großen Fisch gefressen hatte. Ich wollte den überartigen großen Fisch raus drillen, doch er hatte zu viel Kraft. Ich nahm noch mal einen Ruck, doch plötzlich passierte es: Ich wurde von dem Fisch ins Wasser gezogen.

Als ich schon 4 Meter weit vom Ufer gezogen worden war, kam mir eine Idee. Ich holte tief Luft, tauchte unter Wasser, sprang aus dem Wasser und versuchte auf den Fisch zu springen, was mir auch gelang. So surfte ich auf dem Fisch. Mit Mühe und Not musste ich mich festhalten, dass ich nicht noch mal ins Wasser fiel. Ich schaute nach hinten und sah nur noch Wasser, dann blickte ich nach vorne und sah endlich Land.

Vor mir sah ich einen Stein. Ich wollte, dass der Fisch auf den Stein zuschwamm, doch er wich aus und schwamm in die rechts liegende Richtung des kleinen Felsens. Ich rutschte schnell nach hinten zu seiner Schwanzflosse und steuerte nach rechts, so dass der Fisch nur nach links schwimmen konnte. Ich steuerte ihn in die Richtung des Steines. Der Fisch schwamm auf den Stein zu, raste dagegen, ich machte einen Satz nach oben, doch mit meinem linken Zeh blieb ich hängen und machte eine Flugrolle über den Stein. Durch den Aufprall gegen den kleinen Felsen wurde der Fisch betäubt und so konnte ich ihn während meinem Flug auf den Boden reißen. Er holte nochmals tief Luft durch die Kiemen, doch dann war er auch schon tot. Es gab ein riesengroßes Fischmahl.

Janina Stölting

Die gespaltete Erde

An einem schönen Tag setzte ich mich auf mein Pferd, um in den Urlaub zu reiten. Meine vier Satteltaschen waren voll mit Essen und Trinken. Nachmittags, nachdem ich sehr lange geritten war, suchte ich mir einen Schlafplatz. Ich überlegte mir, wo ich mein Zelt aufbauen könnte, und kam zu dem Entschluss, dass ich an einem Campingplatz mein Glück versuchen könnte. Das Zelt wurde von mir aufgebaut und ich setzte mich nach einem anstrengenden Tag erschöpft vor mein Zelt und verspeiste einen Teil meines Essens. Ich nahm den Sattel mit ins Zelt, legte mich hinein und ließ mein Pferd auf der Wiese grasen.

Ich schlief ein, es begann zu regnen, es donnerte und wurde immer sehr kurz hell. Die Erde begann zu beben und ich flog von der Luftmatratze, auf der ich lag. Das Beben legte sich und ich schlief wieder genüsslich ein. Es wurde langsam hell, ich wachte auf, denn auch die Leute auf dem Campingplatz standen auf und waren auch nicht gerade leise. Ich ging aus dem Zelt raus und wollte mein Pferd begrüßen. Ich suchte mein Pferd und bemerkte, dass es zirka dreißig Meter von mir entfernt war, denn die Erde hatte sich gespalten.

Ich packte meine ganzen Sachen zusammen, bis auf das Seil und ging in die Nähe der Spalte. Ich warf das Seil wie ein Cowboy und legte so das Seil über die Spalte. Den Sattel mit den Taschen daran schob ich vor mir her, so hangelte ich mich über die Spalte. Auf der anderen Seite begrüßte mich mein Pferd aufgeregt und half mir hoch. Ich sattelte mein Pferd wieder und ritt mit voller Kraft auf ein neues Abenteuer los. Nach einiger Zeit sah ich, dass der Weg für zehn Meter aufhörte und hielt mein Pferd an. Es kam ein Schwarm von kanadischen Wildgänsen. Da ging mir ein riesiges Licht auf: Ich pfiff die Gänse zu mir hinunter und zeigte ihnen den Schweif des Pferdes, so zogen sie uns leicht empor und ließen uns auf der Seite der Spalte wieder hinab. Sie hatten eine so gute Arbeit für mein Pferd und mich getan, dass ich nicht ohne Dank zurücklassen konnte. So gab ich ihnen einen Teil meines Brotes.

Mein Pferd ritt los und so ritten wir an einem Tümpel vorbei. Dort saß ein wunderschöner Seeadler. Ich blickte verzweifelt in die Ferne, denn dort hörte der Weg für lange Zeit auf. Ich bat den Adler, dass er uns über die Spalte bringen sollte, die hundert Meter breit war. Er zog uns an den meinen Haaren hoch über die Spalte hinüber. Auf der anderen Seite setzte er uns wieder ab und ich kramte in meiner Satteltasche, ob ich vielleicht Fische für den Seeadler hätte. Und tatsächlich, ich hatte ungefähr fünfzig Fische. Er führte uns zu einem Haus, das leer stand. Ich zog in dieses Haus mit meinen wenigen Sachen ein. Der Adler, mein Pferd und ich waren jetzt die neuen Besitzer des Hauses. Wenn ich und mein Pferd auf Abenteuer gingen, war jetzt auch der Adler dabei.

In der Nähe lag ein kleines Dorf, um dort hinzukommen flog ich noch mit dem Adler, denn ich musste irgendwie über die Spalten kommen, bis ich mir einen Helikopter baute. Aber dies ist eine andere Geschichte!

Katharina Sauerborn

Münchhausen mit seiner Frau im Weltall

Ich hatte einen Heißluftballon geschenkt bekommen. Ich wurde dreißig Jahre alt. Es war schon immer mein Traum gewesen, einen eigenen Heißluftballon zu haben. Ich baute in unserem riesigen Garten alles zusammen. Als alles startbereit war, holte ich meine Familie und paar Freunde, die ich eingeladen hatte, in den Garten. Alle staunten, dass ich es so schnell fertig gebracht hatte, so einen großen Ballon in einer Stunde startfertig zu machen.

Jetzt nahm ich meine Frau Babara an die Hand und sagte: "Komm, wir machen einen Rundflug ." Babara kam freudig mit. Als wir dann losflogen, winkten uns alle. Nach einer Weile sagte ich zu meiner Frau: "Schön hier oben!" Plötzlich wurden wir müde und machten ein kleines Nickerchen; als wir aufwachten, waren wir im Weltall. Wir konnten ohne Schutzmaske atmen. Wir kamen immer näher an die Sonne und wir bekamen schon heiße Füße und rangen um Luft. Wir trieben leider noch näher, die Hitze war nicht mehr zu ertragen. Unsere Haare waren schon angesengt, statt meiner langen Haare hatte ich nun eine Glatze. Doch da hatte ich die rettende Idee. Wir trieben an der Venus vorbei, als ich meine Frau bat, mir den Anker zu geben. Sie gab ihn mir rüber und ich warf ihn auf die Venus und er blieb in dem matschigen Boden stecken. Wir waren gerettet.

Auf der Venus studierte ich mein Gehirn durch, was ich alles über Heißluftballons wusste. Ich stellte das Gas ganz klein, dann hüpfte ich mit meiner Frau im Korb herum und sammelte noch schwere Steine. Nach vier Stunden konnten wir endlich losfliegen. Ich machte den Anker los, nun ging es ziemlich schnell abwärts. Punkt vierundzwanzig Uhr landeten wir in unserem Gartenteich, nun waren wir pitschenass. Weil wir so viel Gewicht im Korb hatten, ging der Korb vom Ballon ab und versank in unserem Teich. Dann gingen wir ins Haus und trockneten uns. Am anderen Tag lud ich nochmals alle Verwandten und Bekannten ein und erzählte die Geschichte. Alle wussten, dass ich nicht schwindelte. Es war wunderschön auf der Venus, aber noch schöner ist es auf der Erde. Und am allerschönsten ist es, wenn alle Verwandten und Bekannten bei einem sind.

Leopold Mann

Die Weltreise

Ich war gerade auf einer Weltreise mit meinem Auto. Bevor ich losfuhr packte ich mir natürlich noch einen Vorrat ein. Darunter waren: Angel, Essen, Kleider. Dann ging es los. Ich fuhr quer durch Europa bis nach Afrika in den Dschungel, dort war alles sehr hubbelig. Als ich mitten durch den Urwald fuhr, fiel plötzlich der Motor meines Autos aus und die Räder waren platt. Ich schätze durch Berechnungen, dass das Heise Klima meinen Motor hatte ausfallen lassen.

Nun schaute ich mich um, doch es war kein menschliches Leben weit und breit zu sehen. Doch auf einmal hörte ich ein paar Vögel singen. Doch durch meine Schlauigkeit fiel mir eine Idee ein. Ich wollte sie mit einem großem Netz einfangen, doch das war nicht so einfach. Aber durch mein hohes Wissen lockte ich sie mit Regenwürmern an, die ich mühsam, aus dem Laub und aus der Erde herausgezogen hatte. Dann versteckte ich mich im Gebüsch und hielt mein Netz, das ich aus Sicherheitsgründen dabei hatte, bereit. Man kann ja nie wissen! Denn auf meiner letzten Weltreise fiel mich ein Löwe an. Nach einer Weile kamen ungefähr 30 große Vögel, sie pickten die Regenwürmer auf und dann warf ich aus dem Hinterhalt das Netz auf sie. Nun waren sie schon vollgefressen und waren nicht mehr ganz bei Sinn. Als einige Zeit vorbei war, nahm ich einen Strick, das heißt die Schnur meiner Angel, und band sie damit zusammen und befestigte diese an dem Auto. Jetzt waren sie alle dran befestigt und sie konnten mich nun zu der nächsten Tankstelle ziehen. Das stellte ich so an: Ich band sie am Steuerrad meines Autos fest. Nun hielt ich einen langen Stock vor ihre Nase, an dem ich ein paar dicken Regenwürmer befestigt hatte. Jetzt flogen sie immer den Regenwürmern hinterher. Also war der Stock sozusagen mein Steuer und so konnte ich sie zur nächsten Tankstelle steuern. So habe ich wieder einmal ein schwieriges Problem gelöst.

Lisa Schumacher

Der Hai

Es war einmal ein schöner Sommertag. Ich wollte mit meiner Jacht nach Afrika fahren. Ich nahm Abschied von meinen Verwanden und stieg ins Boot. Ich fuhr langsam den griechischen Hafen hinaus. Kaum war ich ein paar Seemeilen gefahren, tauchte plötzlich ein großer Hai auf, er war ca. 35 Meter lang. Mir wurde es schon Angst und Bange, als ich ihn sah. Der Hai kam immer näher, dann war er plötzlich wieder verschwunden. Auf einmal gab es einen riesigen Stoß und die Jacht füllte sich allmählich mit Wasser, bis ich entdeckt hatte, dass der Hai mit seiner Flosse ein Loch in das Schiff gemacht hatte. Ich rannte so schnell wie ich nur konnte zu dem Beiboot, setzte mich hinein und ruderte ein Stück weg. Das Schiff ging unter und von dem Hai war weit und breit nichts mehr zu sehen. So kam es, dass ich mit dem kleinen Boot bis nach Afrika rudern musste. Jetzt, wo ich eigentlich bereit gewesen wäre mit dem Hai zu kämpfen. Ich machte mir keine Sorgen mehr und ruderte weiter und weiter. Ich sah viele große Fische.

Als ich dann ungefähr einen Tag und eine Nacht über den Ozean gepaddelt war, langte ich an der Küste Afrikas an. Ich sah schon die vielen Leute am Strand, obwohl ich noch weit weg war. Plötzlich entdeckte ich wieder die Rückenflosse des Hais: sie kam näher, war wieder verschwunden. Doch ehe ich schauen konnte, wo er geblieben war, tauchte er unter dem Böötchen auf und durchschlitzte es. Ich sprang aus dem Boot und landete direkt in dem Maul des Hais. Er schluckte mich hinunter. Es war alles so schnell gegangen, dass ich es zuerst gar nicht mitbekam, wo ich war. Nun nach kurzer Zeit bemerkte ich, dass ich im Magen des Hais gelandet war. Ich überlegte natürlich, wie ich dort wieder rauskommen würde. Ich grabbelte hin und her, plötzlich entdeckte ich bei den Essensresten einen Knochen. Ich nahm ihn in die Hände und Schlug dem Hai immer wieder auf die Magenwand. Da bekam er einen Schluckauf. Er hickste und hickste, bis er mich in einem hohen Bogen wieder ausspuckte. Als ich auf das Wasser aufprallte, schwamm ich so schnell ich nur konnte an Land, wo sich schon sehr viele Leute versammelt hatten. In Afrika war ich der absolute Held und Gott für diese Menschen, denn das hatte noch kein Mensch geschafft einem Hai zu entkommen. So ist die Geschichte zu Ende gegangen!

Lukas Mayer

Das Sumpfabenteuer

Eines Tages war ich mit meinem weißen Ross auf dem Weg zu meinem alten Freund Halledallegallegallemalle. Um dorthin zu kommen, war ein langer und beschwerlicher Weg vonnöten, ich musste durch den Wald, wo der gefährliche Uschmutt lauerte, durch das Gallenland und durch das ewige Moor Fuerteventuras. Ich machte mich auf den Weg.

Nach genau 2Wochen, 1h 7min und 1s ereichte ich das ewige Moor. Mein Ross und ich trippelten auf den schimmligen Baumstämmen, die im Moor herumlagen. Doch plötzlich passierte mir ein Ungeschick, ich verlagerte mein Gewicht in die falsche Richtung und fiel samt meinem Ross ins Moor. Ich musste schnell reagieren, denn ich war schon bis zur zweiten Rippe eingesunken. Da mein Ross neben mir gelandet war, zupfte ich ihm ein paar Haare aus seiner Mähne heraus und band sie zusammen. Dann warf ich die Schnur zum anderen Ufer über einen Stein. Ich nahm mein zu klein geratenes Ross, das ich mit mir ans Ufer zog, dann kamen wir endlich bei Halledall an.

Mareike Seitz

Der Löwe

An einem Abend saß ich in der Wirtschaft bei meinen Freunden. Wir tranken Bier und Wein und erzählten uns Geschichten; dann fragte mich Franz: "Münchhausen, hast du schon einmal einen echten Löwen gesehen?" "Natürlich", lachte ich, "habe ich euch noch nicht die Geschichte mit dem Löwen erzählt?

Vor einiger Zeit fuhr ich nach Marokko und spazierte durch die Savanne und hinter einem Busch war eine ganze Löwenfamilie zu sehen. Ich schlich aber weiter, weil ich mit meinen Freunden einen Löwen schießen wollte. Also ging ich zurück und am nächsten Tag ritten wir mit Kamelen zu dem Ort, wo sich die Löwen aufhielten. Ganz schnell schoss mein Freund mit dem Gewehr mitten in die Stirn des Löwen. Jetzt fing der halbstarke Löwe an zu fauchen und stürzte sich mit einem Sprung auf mich. Mein Freund dachte gar nicht daran mir zu helfen. Bald aber war ich oben drauf, packte ihn mit meinen beiden Händen an der Gurgel und würgte ihn, bekam ihn dann an den beiden Winkeln seines Mauls zu fassen und riss ihn einfach in zwei Hälften. "Niemand rührt ihn an," rief ich. Ich holte Wasser, saubere Tücher und Nadeln aus meinem Kamelsack und flickte ihn wieder zusammen. "Alles Gute", rief ich. Und besuch mich einmal, wenn du Lust hast.

Wir ritten weiter und alle bewunderten mich. Abends schlugen wir unsere Zelte auf und am anderen Morgen, wer saß da vor meinem Zelt? Der Löwe mit seinem Verband. Sofort leckte er mir meine Hand. Von nun an folgte mir mein Löwe wie ein Hund. Ich reiste noch einige Wochen in Marokko umher, bis ich wieder nach Hause fuhr. Am Abreisetag verabschiedete ich mich von meinem Löwen schweren Herzens.

Melanie Wurth

Reise nach Rom

Als mir mein Chef sagte, dass ich Urlaub hätte, beschloss ich mit meinen starken Beinen mit dem Skateboard nach Rom zu fahren. Als ich dann endlich meine Reise begann, checkte ich noch mal alles durch. Nun konnte es losgehen! Ich nahm nicht viel zu essen und zu trinken mit, da ich ja sowieso keine Pause machen musste. Nach 70 km lief mir immer noch nicht die Brühe runter und mein Beine kamen jetzt erst richtig auf Trab. Plötzlich gingen aber meine Räder kaputt und ich stand nur mit dem oberen Stück des Skateboard da. Das Wetter war glühend heiß und ich nahm alles ganz locker. Als ich dann ungefähr nach einer halben Stunde immer noch in der glühend heißen Hitze stand bemerkte ich das ich mal pinkeln musste.

Ich bewegte mich schnellstens hinter einen Busch, damit ich mich von meiner Qual befreien konnte. Als ich fertig war stellte ich fest dass ich nicht den ganzen Tag in der Hitze stehen konnte. Ich beschloss mit meinen starken Händen aus einem dicken Ast vier gleiche Räder zu bauen. Dann nahm ich meine Reise fort. In Rom angekommen bemerkte ich das aus den Rädern plötzlich Äste raus wuchsen. Nach einer Stunde war plötzlich aus meinem Skateboard ein Baum geworden. Ich beschloss mit einem Heißluftballon zurück zu fliegen, da meinem Skateboard ja nicht mehr zu helfen war. Ich wollte gerade zum Flughafen gehen da sah ich ganz zufällig einen lehren Heißluftballon in der Luft schweben. Ich nahm mir mein altes Lasso das ich noch von meiner letzten Reise von Mexiko dabei hatte. Ich band einen Stein an das Lasso und warf das Lasso in den Ballon, mir war klar das es fest im Ballon lag und zog mich hoch. Als ich dann endlich oben war flog ich los.

Nach ungefähr 15 Minuten blieb der Ballon in der Luft stehen. Ich nahm wieder mein Lasso und warf es runter, natürlich hielt ich es noch in der anderen Hand fest. Ich musste feststellen dass das Lasso zu kurz war. Ich seilte mich bis zum Ende des Lassos runter und sprang dann runter. Es waren zwar ungefähr 5m aber das war mir egal. Ich wusste zwar das es bis zu meinem Haus noch ungefähr 100km waren, rannte aber trotzdem nach Hause.

Moritz Kleforn

Das Inselungeheuer

Beim letzten Bierchen mit meinen Freunden wurde ich gebeten, ja wirklich gebeten, mal wieder eines meiner Abenteuer zum Besten zu geben. Gerne, nur zu gerne, fing ich an zu erzahlen: Also, ich bekam an einem Feiertag, als ich gerade meine laserbetriebenen Diskusscheibchen putzte, einen Anruf von meinem Chef. Verdutzt und etwas enttäuscht erfuhr ich, dass ich eine gemeingefährliche Ratte auf der Insel Haiti vernichten sollte.

Frustig über diesen lapidaren Auftrag flog ich mit meinem Düsenstaubsauger und den Dislscheiben über die Weltmeere und Wüsten. Wenig später sah ich auf der kleinen Insel eine riesengroße Ratte mit einer Armee giftiger Ameisen. Sofort feuerte ich einige Diskusscheiben auf die Ratte ab, aber sie schien unverwundbar! Nach dem nutzlosen Luftangriff verlor mein Staubsauger seine Energie, daraufhin stürzte ich mit 100 Stundenkilometern auf die Insel, daraufhin machte ich eine amüsante Bruchlandung. Nun baute ich mir in Windeseile aus Stahl, Eisen und Rohren einen X738 Panzer. Wenig später dröhnte mir auch schon die gemeingefährliche Ratte , die mit ihrer Ameisen- und Skorpionarmee die Insel plattgetreten, verwüstet und zerstört hatte, entgegen. Plötzlich sah ich aus der Nähe den riesigen kräftigen, rasiermesserscharfen Schwanz, Pfoten mit Stahlkrallen und jeder einzelne Zahn eine gewaltige Säge, mit einer kilometerlangen Armee! Ich zückte mein Xl Rohr und schoss mit meinen Diskusscheiben wie wild um mich; wie ich die Augen wieder auf machte, sah ich zu meinem Entsetzen, dass die Ratte immer noch so dastand wie früher.

Also wurde mir klar, dass die Ratte nicht durch Laser Diskusscheiben zerstört werden konnte, sondern nur die Armee. Es entstand ein harter und unermesslicher Kampf zwischen Leben und Tod. Leider hatte ich danach nur noch eine Diskusscheibe. Schließlich sah ich nur eine Möglichkeit, ich musste auf einen Schwachpunkt schießen, ich wollte meinen Suchdetektor im Panzer den Schwachpunkt der Ratte scannen lassen, aber dazu kam es nicht mehr, denn in wenigen Augenblicken knabberte und zersägte das Ungeziefer meinen wertvollen Panzer! Ich zögerte nicht lange, nahm meine letzte Diskusscheibe und sprang elegant wie immer aus dem schon halb zerfallenen Panzer. Ich brauche eine Falle, sagte ich mir. Wenig später rannte ich schon schweißgebadet in eine kleine Höhle, die Ratte mir dicht hinterher. Schließlich steckte ich in der Zwickmühle, ich sah bloß eine Möglichkeit, ich schoss die halbe Kraft auf die Augen, sodass die hässliche Ratte betäubt wurde. Danach spurtete ich ans Tageslicht und schoss die andere halbe Kraft, die ich noch übrig hatte, auf einen sehr massiven und muskulösen Stein, der sich löste und schließlich vor die Höhle fiel! Später bekam ich eine Welttapferkeitsmedaille für meine unvorstellbare Intelligenz, meine Geschicklichkeit und meine Schnelligkeit.

Raphael Ludwig

Münchhausen in Rio

Eines Tages wollte ich Münchhausen nach Rio. Ein bisschen Urlaub machen. Ich saß gerade in meinem Flugzeug. Als der Pilot plötzlich zu mir rief :,,Ein Triebwerk ist verklemmt." Er schrie und riss die Tür des Flugzeuges auf und springt schreiend hinaus! Ich wusste sofort was zu tun war, ich stieg ins Cockpit(zuvor machte ich die Tür zu). Das Flugzeug stürzte immer tiefer, als ich das Steuer nahm und so steuerte das ich sanft auf den Blättern glitt. Es gelang mir, ich fuhr das Fahrwerk aus, und landete sauber auf dem Boden des Urwalds.

ch stieg aus um zu sehen wie groß der schaden war. Als ein riesiger Löwe vor mir stand, er sprang auf mich zu, ich konnte noch schnell die Tür zudrücken ,es war sehr schwer, der Löwe war sehr stark, aber schließlich gelang es mir. Aber das würde nicht lange ausreichen. Ich nahm den Feuerlöscher ,riss die Tür auf und sprühte ihm den gesamten Inhalt ins Gesicht. Der Löwe brüllte und rannte weg. Ich saß mich auf eine der Treppenstufen hin und ruhte mich aus. Ich schaute mir das Getriebe an und sah das es durchgebrannt war. Ich sah mich um und sah viele Bäume und Palmen, ich war im Urwald. Ich sah mich um und ging ein bisschen durch das Unterholz. Ich nahm mein neues Schweizerbuschmesser und machte mir den Weg frei. Als ich Trommel Geräusche hörte schreckte ich auf und zog mein Buschmesser. Ich kletterte auf einen Baum um zu erkennen wo es herkam. Ich sah eine große Rauchwolke, ich wusste gleich das ich auf einen eingeboren gestoßen war. Ich dachte eine weile nach, als ich plötzlich eine stimme hörte:,, HAGGHUFAS !" Ich sah zwei halbnackte Männer die mit Speeren auf mich zeigten. Ich stieg langsam herunter und fragte einen von ihnen:,, Was du wolle von mir?" Sie kuckten sich an und zeigten dann in die Richtung aus der Rauch kam. Es dauerte nicht lange bis wir ankamen. Überall waren Zelte, und in der Mitte brannte ein Feuer. Die beiden gingen zu einen Thron (wen man das so nennen kann), auf der ihr Häuptling saß (glaub ich). Die beiden Flüsterten ihm etwas ins Ohr. Er stand auf und sackte:,, Bindet Man an Pfahl!!" Sie packten mich, und bindetten mich an einen dicken Stamm. Unter mir war ein großer Haufen Kleinholz. Einer der Krieger hatte eine Fackel in der Hand. Geht es nun mit mir zu ende ? Der großartige unübertreffbare Münchhausen! Plötzlich fiel mir ein das hier jetzt Sonnenfinsternis ist. Last mich frei oder ich lasse die Sonne verschwinden! Alle kuckten verdutzt an. Der Häuptling sagte kurz: „Fackel aus!" Ich machten ein paar Armbewegungen und faselte wirres Zeug. Auf einmal verschwand die Sonne. Alle verneigten sich vor mir. Der Häuptling sagte:,, Bring Sonne dann du frei! Dann kam die Sonne wieder! Sie entfesselten mich, und ich ging mit dem Häuptling in sein Zelt. Ich erzählte im von meinem Absturz und das mein getriebe durch gebrannt war. Er erzählte mir das hir auch ein Flugzeug abgestürzt war,und ich durfte mir die Teile die die ich brauchte nehmen, das tat ich. Ich war bald fertig und verabschiedete mich vom Stamm und flog nach Rio.

Roland Walter

Die Mission in Australien

Ich war gerade auf einer Mission als Geheimagent und ich sollte nach dem Kriminellsten Räuber suchen. Ich flog gerade nach Australien. Das Flugzeug war gerade gelandet und ich mietete mir gerade ein Auto am Flughafen. Ich hatte einen kleinen Sender an der Jacke, mit dem konnte ich mich immer mit der Zentrale verbinden. Dann fuhr ich los und ging im Dschungel auf die Suche. Ich suchte schon2-3 Wochen nach ihm. Plötzlich erwischte mich ein Schuss in der nähe am rücken. Ich kippte mit meinem Auto um, aber verletzte mich nicht arg. Alle Tiere sahen wie ich umgekippt war. Plötzlich kam ein Rieger großer Schatten aus dem Gebüsch. Er zeigte mit seinem Gewehr auf mich. Er wollte gerade auf mich schießen, als mich plötzlich ein Kängurusprung vor dem Tod rettet. Ich hätte es nicht gedacht das mich ein Kangeru gerettet hat, denn es war kein Tier in sicht. Plötzlich blieben wir stehen, weil ich ein sehr lautes Stampfen hörte, dass das Kangeru erschreckte.

Der Schatten den ich vorhin gesehen hatte wusste nicht das ein lautes stampfen, dass nur von einen Riesen stammen kann, und lief uns deshalb hinterher. Dieses Geräusch kam immer näher. Ich sah einen riesigen Riesen der knapp bei mir angelangt war. Wir retteten uns so schnell wie möglich und konnten gerade noch unseren Vorsprung ausbauen bis wir ans Meer gelangen. Da war gerade ein kleines Holz boot das gerade für mich geschaffen war. Als ich schon ein paar Meter im Meer war hörte ich wieder das Geräusch vom Riesen. Der Räuber lebte natürlich nicht mehr. Ich war schon sehr weit und ich wusste das der Riese mich nicht mehr kriegen würde, und saß nun im Boot und trieb auf das Meer. Nach 3 Wochen kam ich in New York an. Ich ging zum Flughafen, und lies mir einen neuen Flugschein machen, und flog nach Hause.

Steffen Koch

Der Elefant

Ich, der größte, beste Münchausen fehlte mir noch ein einzigartiger Elefant. Ich hatte auf meiner erfolgreichen Jagd alle Arten von Tieren in Afrika geschossen, weil ich früher immer bei der Schießbude am Kirmes geübt hatte. Deswegen bin ich so ein guter Schütze, aber trotzdem ist mir noch kein Elefant untergekommen, sonst hätte ich ihn bestimmt. Deshalb flog ich nach Afrika mit meinem Privat-jet. Als unter uns Afrika war, gab es ein Proplem. Es gab keine Landebahn, und mein Flugzeug hatte nur ein Schlauchboot an Bord, weil es eigentlich immer über die Meere flog. Ich wollte aber den Elefanten, komme was wolle. Ich nahm das Schlauchboot und füllte es mit 10 Flaschen Helium, und sprang mit dem Schlauchboot hinaus. Meine glänzende, brilliante Idee und hatte geklappt und ich schwob über Afrika. Nach einiger Zeit hörte die Wirkung von dem Helium auf zu wirken und ich sank auf einen Baum. Von dem Baum aus sah ich eine Horde Elefanten. Mir fiel auf, dass ich, der größte und beste Münchausen, meine Pistole vergessen hatte. Da hatte ich eine Idee. Ich lief zu ihnen rüber, aber wenn sie mich erwischen sollten, hätte ich ein Problem. Aber ich, der mutige Münchhausen, hatte keine Angst und lief zu ihm rüber. Ich nahm von dem Boden ein Stock, zähmte ihn mit zwei Flaschen Whisky und brachte dem Elefanten ein Kunststück bei. Zuerst kam ABLEGEN , danach SITZ und dann noch das beste MÄNNCHEN. Als der Elefant Männchen machte, stieg ich auf ihn und lief mit ihm in ein naheliegendes Dorf namens Schalalala. Dort verdiente ich Geld zum telefonieren und rief mein Pilot mit dem Sonderflugzeug und sagte, er solle schleunigst herkommen. Mit meinem Sonderflugzeug transportierte ich den Elefanten und brachte ihn in den Zoo. Als ich zuhause war und sah die leere Ecke wo eigentlich der Elefanten stehen sollte, konnte ich gar nicht mehr verstehen, wie man so ein tolles Tier weh machen kann, die so etwas tolles können!!!!

Steffen Heidenreich

Die Ballonfahrt

Einmal musste ich früh aufstehen denn heute startete mein Ballon um die Welt. Als wir starten hatte ich schon fast allen Proviant aus der Plastiktüte aufgegessen.

Wir wollten über ganz Deutschland, Amerika, Afrika, Nordpol, Südpol und Australien fliegen. Doch über Amerika wurde das Gas langsam knapp und über Afrika war es dann ganz alle. Ich sprang vor Angst von dem Ballon erdrückt zu werden und ich fiel immer tiefer, doch dann kam mir die zündende Idee. Ich nahm die leere Plastiktüte, in der vorher mein Proviant war und ein Streichholz. Ich zündete das Streichholz an und hielt es in die Plastiktüte. Sie blähte sich auf und schwebte wie ein Heißluftballon in die Höhe. Doch als ich den Heißluftballon fast erreicht hatte, war mein Streichholz abgebrannt. Ich lies die Plastiktüte fallen und zog mich an der Asche hoch und stellte mich auf die Reste denn von dort konnte ich prima auf den Ballon springen. Dort wollte ich die Streichholzschachtel holen und unter den großen Ballon heben damit er wieder aufsteigen kann. Es klappte auch aber als dann die Streichhölzer auch abbrannten stand ich dumm da. Da kam zu meinem Glück ein Vogel vorbei. Ich sprang auf den Vogel der vor Schreck so wie ein Rodeopferd durch die Luft flog. Ich wurde ungefähr 5 mal von dem Vogel geschmissen .Dann zog ich meinen Gürtel aus und legte ihn in sein Maul. So konnte ich ihn nach rechts, links und nach oben und unten lenken. Nach einer Weile hatte ich ihn sehr gut im Griff dann konnte ich ihn sanft auf den Boden lenken. Dort wurde ich bejubelt und gefeiert und ich schwor mir nie wieder mit einem Heißluftballon zu fliegen.

Sven Liebherr

Siegfried

Nach all meiner Anstrengungen, und meinem Mut kam ich Halalala an. Ein kleines Städtchen am Strand vom Nordatlantik. Ich ging in eine Kneipe, deren Name ich nicht mehr in Erinnerung habe. In der Kneipe erzählten mir zwei Matrosen von einem großen Wal namens Siegfried, er sei 35 Meter lang. Sie schickten mich zu einem Schiff, welches morgen auslaufen sollte, und auf Jagd nach dem Wal gehe. Im Hafen lagen viele Schiff, doch eins war mindestens 100 Meter lang. Der Kapitän hieß Tungo Hatschi, bei dem ich mich auch gleich beworben habe. Mit meiner Stärke und Klugheit nahm er mich sofort, und zeigte mir das Schiff, und mein Schlaf platz. Am nächsten morgen liefen wir aus, die Leute jubelten uns zu, bis wir außer Sicht waren. Es ging kein besonders starker Wind. Deswegen waren wir nicht so schnell wie geplant. Da kam mir eine Idee und sagte zum Kapitän: ,,Alle sollen sich hinter das Segel auf den Holzbalken setzen, und pusten dann werden wir schneller". So geschah es dann auch. Wir wurden schneller und schneller und fegten über das Meer. Am Abend pusteten die Männer nicht mehr, denn es ging ihnen buchstäblich die Puste aus. Wir tranken Whisky bis zum abwinken. Spät in der Nacht, taumelten die letzten zugekifften Matrosen unter Deck. Nur ich stand noch auf dem Deck, und blickte auf die unruhige See. Da sah ich Siegfried der Killer der Meere, rund 2 Kilometer entfernt. Ich dachte: ,, Ein kleiner Ritt auf dem größten Wal der Welt, das wäre nicht schlecht. Und das Segeln und kämpfen mit Haien ist ja schon langweilig.

Also warum nicht? Ließ das Beiboot das unter Deck war hoch und dann gleich ins Wasser. Mit einem landete ich im Beiboot und ruderte zum Wal. Die See war unruhig und die Wellen schlugen gegen mein Boot. Durch meine Kraft war ich schon nach 15 Minuten bei Siegfried. Als ich genau neben ihm war, sprang ich auf sein Rücken und klammerte mich fest.Der4 Wal war glitschig und es war ein Wunder dass ich nicht abgerutscht bin. Dann tauchte er unter. Mit mir! Das Wasser war kalt, und mir ging so langsam die Luft aus. Da kam mir eine Idee! Ich zog meinen Gürtel aus und band noch das Halstuch daran. Ich holte aus und warf es um seine Rückenflosse. Richtete mich auf, und lehnte mich zurück. Der Wal hörte auf meinen Befehl und schoss aus dem Wasser hoch in die Luft. Wieder im Wasser gelandet lenkte ich den Wal zum Schiff. Das tat ich durch meine Gewichtsverlagerung. Er wurde immer schneller und schneller und raste genau auf das Schiff zu.

Kurz vor dem Schiff lehnte ich mich stark nach vorne und wir tauchten unter dem Schiff durch. Als wir direkt unter dem Rumpf waren klopfte ich und schrie alle Mann an Deck! Wieder aufgetaucht führte ich vor versammelter Mannschaft ein paar Tricks vor. Spät am Abend fuhr ich dann auf Siegfried nach Hause.

Olaf Minakowski

Münchhausen in Amerika

Als ich wieder mal in Paris war und mir einen neuen Pelz kaufen wollte erfuhr ich, dass Mäntel aus Chipmunkfällen der neueste Trend und sehr rar waren. Ein Chipmunk ist, wie sicher jedermann weis, eine Kreuzung aus Maus und Eichhörnchen, die nur in den Amerika leben. Auch erfuhr ich, dass ein Pelzverkäufer für zweihundert Chipmunkfälle eintausend Taler gäbe. Also kaufte ich doch keinen Pelz sondern Holz, um ein Schiff zu Zimmern, da ich auch ein guter und schneller Schiffsbauer war. Und da ich Schiffe wie gesagt sehr gut und schnell bauen konnte, war dieses in neun Tagen fertiggestellt. Da ich noch fünfzig Taler hatte, kaufte ich mir noch Proviant, einen Spaten und- zum verhandeln mit Indianern- zwanzig Fässer Whisky. Dann legte ich ab.

Nach etwa zweieinhalb Monaten Fahrt auf hoher See legte ich am amerikanischen Festland an. Als ich ankam erfuhr ich von einem Alten Indianer das sein Stamm in den Krieg gezogen war und erst in voraussichtlich zwei Jahren wiederkäme. Also brauchte ich den Whisky nicht mehr zum verhandeln. Nach der Begegnung mit den Alten Indianer baute mir in den darauffolgenden zwei Tagen ein Lager und lud die Sachen aus dem Schiff. Daraufhin ruhte ich einen Tag lang und ging dann daran einen Plan auszuführen, den ich mir selbst ausgedacht hatte. Ich grub mit dem Spaten ein großes Loch, öffnete zehn der Zwanzig Whiskyfässer und leerte den Whisky in das Loch. Sofort kamen etwa Hundertfünfzig Chipmunks angerannt, sprangen in das mit Whisky gefüllte Loch und fingen an zu Trinken. Als die letzte Whiskypfütze Leergesöffelt war merkten sie, dass sie eingeschlossen waren. Alles Kratzen und Schaben half nichts. Als die betrunkenen Chipmunks das merkten, legten sie sich hin um ihren Rausch auszuschlafen. Als der letzte Chipmunk eingeschlafen war, machte ich mich daran das Loch auszugraben, das ich dann in den Schiffsladeraum legte. Danach baute ich das Lager ab und verstaute es mit dem Proviant im Laderaum. Die vollen wie auch die leeren Whiskyfässer verstaute ich mit dem Wasser in meiner Kajüte. Anschließend legte ich ab und sprang auf das Schiff.

Als ich in den Laderaum nach den Chipmunks schaute bemerkte ich, dass das Loch leer und der ganze Proviant weg war! Im selben Moment fielen die Chipmunks über mich her und bissen mich. Sie hätten mich totgebissen, wäre mir dank meiner Klugheit nicht etwas eingefallen. Ich rannte in meine Kajüte und öffnete eins der zehn vollen Fässer. Sofort sprangen die Chipmunks, die sich an mir festgebissen hatten in das Faß. Ich trug die anderen neun Fässer zur Luke zum Laderaum, öffnete sie und leerte den Inhalt hinein. Nach zehn Minuten war kein Tröpfchen Whisky mehr da. Die Chipmunks sanken betrunken in einen sanften Schlaf. So legte ich sie zum zweitenmal herein. Als der letzte Chipmunk schlief stieg ich hinunter, um das Loch aufzurichten. Doch als ich es damals ausgrub hatte ich es unten rundgegraben, und es war nicht mehr aufzurichten. Da kam mir eine Idee: Ich trug die Chipmunks auf einen Haufen zusammen, Schlug mit dem Spaten ein Loch in das Loch und stülpte dieses über die schlafenden Chipmunks. Mit dieser Tätigkeit war ich so beschäftigt, dass ich nicht merkte wie ich bei einer Insel auf Sand lief. Erst als ich mit meiner Arbeit fertig war und aus dem Laderaum kletterte bemerkte ich es. Doch welch ein Glück! Die Insel war etwa zehn Quadratkilometer groß und mit einer etwa ein Meter hohen Grasweide vollständig bedeckt. Ich griff sofort zu meinem Spaten und warf ihn mit der Schaufel nach vorne so geschickt über die Weide, dass ich genug Gras abmähte, um die Chipmunks zu ernähren. Da sammelte ich das Gras ein und trug es auf das Schiff. So hatte ich das Essen für die Chipmunks besorgt. Daraufhin schob ich das Schiff wieder in das Meer. Um meine Verpflegung brauchte ich mir keine Sorgen mehr zu machen, denn ich verspeiste täglich zwei Chipmunks mit drei Fischen, die ich täglich fing. So kam ich ohne weitere Zwischenfälle nach genau vierundsiebzig Tagen zurück nach Frankreich. Da waren nur noch zwei Chipmunks übrig, die ich als Haustiere hielt und ihnen viele Kunststücke beibrachte, indem ich sie immer, wenn ihnen ein Kunststück gelang mit einem Viertel Glas voll Whisky belohnte. Die hunderachtundvierzig Fälle verkaufte ich für siebenhundertvierzig Taler.

Benjamin Hoffmann

Der missglückte Sprung

Eines Nachmittags an einem schönem Sonntag hatte ich vor Paragleiten zu gehen. Mein Freund Jim rief mich an ,und sagte :"Der Führer der Gruppe vom Paragleiten ist krank, dadurch kannst du auch nicht mit". Ich habe schon gedacht, dass wird ein doofer Nachmittag .Ich schaltete den Fernseher ein und durch Zufall kam in der Werbung ,man kann in der Nähe von München Fallschirm springen gehen. Die Telefonnummer wurde eingeblendet und ich rief gleich an. Nun wurde es doch noch ein schöner Nachmittag .Der Mann am Telefon sagte zu mir, der erste Kurs wäre gleich heute. Ich zog mich an und rief gleich meinen Hund, denn er ging immer mit mir. Ich sprang in meinen nageneuen FERRARI F 500 MARANELLO und raste los.

Ungefähr zwei Stunden später kam ich dort an. Ich musste an einem Schalter bezahlen und fragte:" Kann mein Hund auch mit?" Die Frau am Schalter antwortete mir:" Aber natürlich, ihr Hund kann auch mit." Ich wurde mit Fallschirmen und Gürteln befestig. Es waren 7andere in meiner Gruppe. Der Leiter wo wahrscheinlich mit uns sprang, erklärte uns noch mal alles gründlich. Mein Hund winselte weil der Mann, der die Gürtel meinem befestigte, ihn einklemmte. Schnell befreite ich ihn wieder. Wir stiegen jetzt ins Flugzeug und bereiteten uns auf den Sprung vor. Einer aus meiner Gruppe fragte den Piloten wie weit wir über dem Erdboden waren. Der Pilot antwortete ihm:" Wir sind 5km über dem Erdboden." Wir hatten noch 8 ½ min. bis zum Absprung. Alle standen schon auf, mein Hund und ich sprangen als dritter. Kurz vorm Absprung zitterten alle. Es war ein schönes Gefühl. Mein Hund bellte wie ein verrückter. Wir hatten freien Flug, und als alle gesprungen waren und in den Lüften schwebten, nahmen wir uns an den Händen und Pfoten und bildeten einen Kreis. Ich wühlte ihn meinem Rucksack herum und suchte nach meinem Mini-Fernseher. Weil ich die Sportnachrichten sehen wollte. Plötzlich rutschte mir der Fernseher aus der Hand und ich flog wie Supermann mit beiden Armen nach vorne gestreckt. Im letzten Moment bekam ich ihn wieder zu fassen, weil gerade der Leiter rief:" Ziehen sie ihre Fallschirme auf." Mein Fallschirm ging nicht auf. Ich geriet ihn höchste Panik. Aber ich war wie immer cool. Aber so schlau wie ich nun mal bin, warf ich die Gürtel ab und nahm nun meine Jacke wie einen Fallschirm. Ich segelte nun wie mit einem Fallschirm auf einen Wald zu, wo sich Zugleise befanden. Es kamen viele Leute vom Flugplatz angerannt, und sie jubelten sehr. Jemand legte mir einen goldenen Kranz um den Hals. Der Bürgermeister gratulierte mir sehr herzlich für meinen artistischen Sprung. Es wurden auch noch viele Fotos von mir gemacht, und das Fernsehen war auch da. Nach einer sehr langen Feier fuhr ich nun wieder mit meinem Hund zusammen nach Hause. Dies war ein schönes Erlebnis für mich. Als ich zu Hause angekommen war schaltete ich den Fernseher ein, und siehe da, ich war im Fernsehen.