Scott O'Dell. Die Insel der blauen Delphine

Arbeiten der Klasse 6b zu dem Roman

Die Insel

Die Geschichte spielt sich auf der Insel der blauen Delphine ab. Woher der Name kommt - Insel der blauen Delphine - weiß niemand. Man vermutet, dass die Insel den Namen von ihrer Form hat, sie hat nämlich die Form eines Delphines. Auf der Insel gibt es drei Quellen, aus denen die Bewohner und die Tiere trinken. Es gibt nur wenig Holz auf der Insel, dass man etwas Holz findet, kommt nicht gerade häufig vor. Es gibt auch zahlreiche Tierarten auf der Insel und um die Insel herum. Am meisten gibt es Otter, aber es gibt auch zahlreiche andere Wassertiere, wie z.B. Seeelefanten. Aber auch an Land gibt es viele Tiere wie Füchse und Hunde und noch viele andere kleine Tiere. Die Insel selbst hat ringsherum viele Höhlen und Grotten. Vor der Insel gibt es zahlreiche Riffe und auch eine Salzkrautbank, vor der die Schiffe ankern und dann zum Land rudern müssen. Den genauen Standort der Insel weiß niemand ganz genau, man vermutet, dass die Insel irgendwo vor San Franzisko liegt. Auf der Insel gibt es ein Dorf mit dem Namen Ghalas-at. Der Häuptling heißt Chowig und ist der Vater von Won-a-pa-lei, um die es in dem gesamten Buch geht, die ihre Abenteuer erzählt. Wegen der Holzarmut haben die Männer im Dorf wenig Waffen. Essen haben die Bewohner reichlich: Sie ernähren sich von Fisch, Abalonen und Wurzeln. Die Arbeitseinteilung ist sehr streng. Die Frauen müssen Wurzel suchen und Abalonen von den Felswänden kratzen. Die Männer jagen und bauen Waffen. Es kommen auch noch Fremde auf die Insel. Die Aleuter! Die wegen den Ottern kommen um sie zu jagen. Dann kommt es zum Konflikt zwischen den Bewohnern und den Aleutern. Das Mädchen, das allein auf der Insel zurück blieb, Won-a-pa-lei, lebte von 1835-1853 auf der Insel. Bis sie dann von einem Schiff abgeholt wurde. Sie wurde dann in der nähe von Santa-Barbara-Mission begraben. Ein Kleid von ihr wurde nach Rom geschickt und dort ausgestellt. Die Geschichtsforscher vermuten, dass die Insel um 1400 n.Chr. besiedelt wurde. Doch ein Beweis wurde erbracht, dass schon lange vor Christus sich dort indianische Jäger niedergelassen haben. Heute ist auf der Insel ein militärischer Stützpunkt der Amerikaner. Die Wissenschaftler vermuten, dass die Insel wegen dem Druck der Wellen und dem starken Wind im Meer versinkt. Diese Erzählung ist wirklich wahr.

Sven

Das Mädchen Wonapalei

Wonapalei ist die Häuptlingstochter. Ihr Vater Chowing ist der Häuptling von Galasat, einem kleinen Dorf auf der Insel der blauen Delphine. Eines Tages kam ein Schiff mit roten Segeln auf die Insel Es gab einen Kampf, bei dem ihr Vater umkam. Es wurde ein neuer Häuptling gewählt. Alle hatten Angst, dass sie wieder kommen würden. Unser Häuptling fuhr mit einem Kanu weg um einen sicheren Platz für sie zu suchen. Es verging lange Zeit . Da kam ein Schiff, das sie mitnahm. Wonapalei schaute zur Insel zurück , da war ihr Bruder. Er war zurück geblieben, weil er seinen Speer holen wollte. Er hatte das Schiff verpasst. Wonapalei sprang vom Schiff und schwamm zur Insel zurück. Als sie so schwamm, dachte sie, wenn der mir in die Finger kommt. Doch als sie da war, war sie so froh ihn wieder zu sehen und vergaß ihre Strafpredigt. Dann gingen sie in das Dorf zurück. In der Nacht hörten sie das Geheule von wilden Hunden.

Katharina

 

 

Das einsame Mädchen

Das Mädchen Wonapalei lebte einsam auf einer Insel. Sie hatte keinen Menschen um sich. Nur die Tierwelt regierte hier auf der Insel. Sie baute sich Speere und Bogen, um auf der Insel nach Tieren zu jagen. Denn ohne Fleisch der Tiere konnte sie nicht überleben. Nach einer Weile befreundete sie sich mit einem wildem Hund, der Rontu hieß. Sie ging auch manchmal auf der Klippe fischen. Sie musste auch Beeren und Früchte sammeln. Außerdem hatte sie eine Quelle, von der sie immer Frischwasser hatte. Für die Winter musste sie immer häufig Abalone und Früchte sammeln, so dass im Winter das Essen nicht knapp wurde. Eines Tages hatte Wonapalei eine Höhle entdeckt. Sie fuhr in sie hinein und sah einen Tintenfisch, der sehr kostbar und selten war. Sie schlich sich an ihn heran und versuchte ihn mit einem Speer zu fangen, doch es gelang nicht. Nach dieser Sache baute sie sich einen speziellen Speer um den Teufelsfisch zu fangen. Eines Tages sah sie den Teufelsfisch wieder und sie warf ihren Speer nach ihm; er traf ihn. Sie lieferte sich einen langen Kampf mit ihm. Doch der Teufelsfisch war so stark, dass Wonapalei Angst vor ihm hatte. Doch am Ende war der Teufelsfisch der Verlierer.

Leopold

Die Aleuter beim Fangen von Seeottern

Das Aleuterschiff lag vor Anker. Die Aleuter waren zur Insel gekommenem Seeotter zu jagen. Sie töteten sie und häuteten sie. Zum Trocknen legten sie die Felle auf die Planke. Sie hatten die Erlaubnis vom Häuptling vom Dorf Ghalas-at bekommen. Sie boten ihm die Hälfte der Otterfelle, zahlbar in Waren an. Sie bauten ihr Lager am Strand auf. Vom Dorf Ghalas-at kamen immer Männer und beobachteten das Lager; genauso beobachteten die Aleuter das Dorf. Eines Tages fand einer der Männer aus dem Dorf einen Schwarm von Fischen, die gestrandet waren. Die Männer holten die Fische und verspeisten sie. Da kamen die Aleuter und wollten von den Fischen. Doch die Dorfbewohner gaben ihnen nichts. Das passte ihnen gar nicht, und das hatte später viel Auswirkung. Eines Tages kam ein Sturm auf. Die Aleuter packten ihre Zelte zusammen und packten alles auf ihr Schiff. Die Dorf

Georg (unvollständig)

Das Aleuterschiff

Die Aleuter waren zweimal auf der Insel der blauen Delphine. Wegen dem Otterfell, das es da gibt, kamen die Aleuter auf die Insel. Die Aleuter haben immer die Otter getötet, ihnen die Felle abgemacht und haben die Reste liegengelassen. So haben sie einen guten Fang gemacht. Der Stamm war damit nicht einverstanden und hat daher einen Preis festgelegt, die die Aleuter für die Jagd dort auf der Insel bezahlen müssen. In jener Zeit auf der Insel kam es zu einem kleinen Konflikt. Als der Stamm Fische geangelt hatte, fanden das die Aleuter nicht o.k., da der Stamm nicht mit ihnen teilte. Der Häuptling meinte, die Aleuter seien viel weniger Personen als sie selbst. Als diese Auseinandersetzung vorüber war, folgte was Schlimmes. Als die Aleuter abzufahren schienen , kam der Häuptling dazu. Die Arbeit beschleunigte sich. Dann sprach Häuptling: Wo bleibt denn unser abgemachter Preis? Zwischen dem Stamm und den Aleutern kam es nochmals zu einem Konflikt, aber diesmal nicht so harmlos wie davor, sondern diesmal war es eine blutige Auseinandersetzung. Jeder kämpfte! Nach einer Weile sah Won -a-pa-lei ihren Vater tot am Boden. In diesem Konflikt fielen sehr viele Männer. Es blieben nicht sehr viele übrig. Nach dem Konflikt fuhren die Aleuter von der Insel ab.

Claudia

Die Arbeiten der Indianer

Won-a-pa-lei ist die Tochter des Indianerhäuptlinges Chowig. Sie wohnten in dem Dorf Ghalas-at. Ihr Bruder Ramo und ihre große Schwester Ulape mussten immer mit Won-a-pa-lei Abalone oder Wurzeln zum Essen suchen. Die Abalone müssen danach noch längere Zeit getrocknet werden. Damit sie nicht gestohlen wurden, mussten sie die Muscheln bewachen und die Tiere verjagen. Aber Wurzeln wurden auch von den Frauen gesammelt. Die Männer bauten sich Waffen, falls mal Feinde kommen sollten. Natürlich auch um Seeotter oder andere Lebewesen zu töten. Die Speere bauten sie aus Holz für den Stab, als Spitze benutzten sie die Zähne der Seeelefanten. Pfeil und Bogen bauten sie aus einem biegsamen Stück Holz und einer Ottersehne, für die Pfeile suchten sie Äste, Vogelfedern für die Schäfte und Steine, die sie für die Pfeilspitzen brauchten. Die Häuser in Ghalas-at wurden aus Holzstämmen gebaut, als Dach benutzten sie Stroh, das sie darüber stülpten. Nach dem Kampf der Aleuter waren viele Indianer gefallen. Auch Won-a-pa-leis Vater war gefallen. Es wurden zwei neue Häuptlinge gewählt. Der eine fuhr mit einem Kanu auf eine andere Insel, der andere hatte die Stelle von Chowig angenommen. In dieser Zeit mussten die Frauen jagen und die Männer Kräuter suchen. Doch dies änderte sich schnell, weil die Männer sich dagegen sträubten. Nach einiger Zeit kam ein Schiff der weißen Männer, das von Kimkie geschickt wurde. Die Indianer Packten ihre Sachen und gingen auf das Schiff: Ramo hatte es aber nicht mehr auf das Schiff. Als Won-a-pa-lei ihren Bruder auf der Küste entdeckte, sprang sie vom Schiff und schwamm zurück. Als niemand mehr auf der Insel war außer ihr und Ramo, gingen sie zum Dorf und verbrannten es.

Lisa

Der Kampf

Eines Tages sammelte ich mit meinen Bruder Ramo Wurzeln auf eine Klippe. Plötzlich sah ich erst eine große Muschel auf dem Meer, dann aber erkannte ich, das es ein Schiff war das rote Segel. Ramo rannte sofort ins Dorf um die Neuigkeiten zu berichten, wir zogen mit unseren Waffen in den kleinen Hafen. Dort warteten wir auf die Aleuter, die auf sich warten ließen. Als sie kamen, verriet mein Vater Kapitän Orloff seinen richtigen Namen, Kapitän Orloff wollte auf der Insel wohnen und die Otter bei Tag jagen, dafür würden wir Schmuck und Felle kriegen. Mein Vater vertraute ihm, aber stellte jeden Tag Beobachter auf, dass die Aleuter nicht wegfahren konnten. Eines Tages kam meine Schwester Ulape ins Dorf gerannt, sie erzählte uns von schonen großen glitzernden Fischen, die gestrandet waren. Die Frauen trugen 14 Fische ins Dorf. An einem Tag kamen die zwei Aleuter ins Dorf und wollten drei Fische haben. Aber mein Vater gab ihnen keinen einzigen. Am nächsten Tag ging der ganze Stamm in den kleinen Hafen, weil die Aleuter einpackten. Die Frauen blieben auf den Felsen stehen und die bewaffneten Männer blieben auf dem Pfad stehen, nur mein Vater ging zu Kapitän Orloff. Er diskutierte lange mit dem Kapitän und wurde dabei immer zorniger, bis er sich zwei Matrosen in den Weg stellte, die eine Kiste trugen. Im, nächsten Augenblick erlitt mein Vater einen kräftigen Schlag auf den Kopf und sank zu Boden. Sofort stürzten sich meine Leute auf die Aleuter, die ihre Waffen zogen. Der Kampf ging über mehrere Stunden, an einer Stelle sah es aus, als ob wir gewinnen würden, aber der Gemeine Kapitän ruderte zum Schiff und holte noch mehr Männer. Später rannten die Aleuter zum Beiboot und flüchteten mit ihrem großen Schiff davon. Wir verbrannten die Leichen mit Feuer und ihre Artgenossen. Danach kamen die Aleuter noch mal auf die Insel, aber nicht mit böser Absicht.

Moritz

Das Überleben auf der Insel

Als die Aleuter kamen, jagten sie Otter, um dann das Fell zu verkaufen . Doch als sie wieder gingen, kam es zu einem Gefecht zwischen den Aleutern und dem Stamm, in dem Won-a-pa-lei lebte. Viele Leute des Stammes wurden dabei getötet, dabei war auch ihr Vater, der der Häuptling des Stammes war. Ein Teil des Stammes des Stammes hat überlebt, und als die Aleuter wegfuhren, machte sich einer auf den Weg eine neue Insel zu finden. Also nahm er sich ein Kanu, Nahrung, Trinken und fuhr los. Es dauerte sehr lange, doch eines Tages kam dann ein großes Schiff mit weißen Segeln um uns zu holen. Der ganze Stamm fuhr mit, nur Won-a-pa-lei und ihr Bruder Ramo blieben durch ein Missgeschick zurück. Als eines Tages Ramo etwas zum Essen holen wollte, kam er nie wieder zurück. Also machte sie sich auf den Weg und suchte nach ihm. Als sie auf einem Weg viele Wildhunde sah, bemerkte sie, dass ihr Bruder in der Mitte lag. Nach dem sie näher hinging, bemerkte sie dass er tot war. Nun war sie ganz allein auf der großen Insel. Das bedeutete, sie musste sich von nun an alles selbst fangen oder bauen. Deswegen suchte sie sich zuerst Materialien um Speere, Pfeil und Bogen, Fischspeere und ein Kanu zu bauen. Das Kanu konnte sie sich aus einem alten Kanu des Stammes bauen. Sie musste nur mit einem scharfen Stein das Kanu in der Hälfte durchsägen und eine neue Spitze anfertigen. Nachdem sie das hatte, dichtete sie es noch mit Teer ab. Den Speer konnte sie aus einem langem Stab und einem Seeelefantenzahn anfertigen. Mit einem scharfen Stein ritzte sie an die Spitze des Holzstabes eine Mulde, in den sie dann den Seeelefantenzahn reinstecken konnte und mit Teer befestigen. Für den Fischspeer hat sie auch einen Holzstab, einen Seeelefantenzahn und eine Schnur benötigt. Den Seeelefantenzahn hat sie so zugeschnitzt, dass er einen Wiederhaken hat. Mit einem scharfen Stein hat sie eine Mulde in die Spitze des Holzstabes geschnitzt, so dass sie den Seeelefantenzahn hinein stecken konnte. Jetzt musste sie nur noch die Schnur an dem Zahn und an der Spitze des Stabes befestigen. Wenn sie nun einen Fisch traf, blieb der Zahn in der Haut des Fisches stecken und sie konnte ihn mit der Schnur herausziehen. Auf dem Bild kann man erkennen wie Won-a-pa-lei mit ihrem Fischspeer einen Fisch fängt.

Benjamin V.

Todesangst während dem Kampf

Eines Morgens gingen Won-a-pa-lei und ihr Bruder Ramo zu der Korallenbucht, um Abalone zu sammeln. Plötzlich entdeckten sie ein Schiff mit roten Segeln, es kam immer näher und näher. Der Vater von Won-a-pa-lei erzählte ihr, dass schon einmal ein Schiff mit roten Segeln zu ihnen kam. Es waren Aleuter, die sehr viel Leid angerichtet hatten. Ramo und Won-a-pa-lei rannten ins Dorf um diese neue Nachricht zu verkünden. Nun ging das ganze Dorf zur Korallenbucht und warteten, bis das Schiff ankam. Der Häuptling begrüßte die Aleuter mit einem Lächeln, wobei die anderen Männer vom Dorf bewaffnet vor der Klippe standen. Alle Indianer haben einen Geheimnamen und einen richtigen. Wenn sie ihren Geheimnamen jemandem Fremden verraten, verlieren sie ihre Kräfte. Won-a-pa-leis Geheimnamen war Karana. Der Häuptling verriet den Aleutern seinen Geheimnamen. Das erstaunte die Indianer und erst recht Won-a-pa-lei. Die Aleuter boten dem Dorf zahlbare Waren, dafür durften sie Otter jagen. Die Aleuter mussten auch ein Drittel von den ganzen Ottern dem Dorf überlassen. Alles ging gut, bis Ulape, die Schwester von Won-a-pa-lei, einen Schwarm angeschwemmter toter Fische am Strand in der Korallenbucht entdeckte. Ulape holte noch andere Leute aus dem Dorf zusammen, sie brachten die toten Fische ins Dorf. Einer der Aleuter sah die Leute beim Einsammeln der Fische und erzählte es dem Kapitän Orloff, dem Hauptmann von den Aleutern. Daraufhin kamen die Aleuter ins Dorf und wollten auch etwas von den Fischen abhaben. Die Indianer wollten allerdings den Aleutern nichts geben, weil das in dem Vertrag nicht vereinbart war. Das war keine gute Entscheidung von den Indianern. Die Männer vom Dorf beobachteten die Aleuter, dass sie nicht ohne dem Dorf den Lohn zu geben abreisen. Eines Tages sah ein Indianer, dass die Aleuter Otterfelle auf das Schiff trugen, gleich danach erzählte der Indianer die Nachricht dem Dorf und alle Männer kamen gerüstet an den an den Strand gestürmt und die Frauen und Kinder hielten sich zurück. Die Aleuter hatten schon alles aufgeladen außer eine Kiste, die in der Korallenbucht stand. Drei Männer gingen in die Korallenbucht um die Kiste zu holen und aufzuladen, dass die Aleuter abreisen konnten. Doch der Häuptling von dem Dorf versperrte vor dem Schiff den drei Männern den Weg. Die Männer von den Aleutern stürmten zum Kampf und die Männer vom Dorf rannten ebenfalls den Aleutern entgegen. Won-a-pa-lei und Ulape standen nebeneinander und hofften, dass keiner aus ihrem Stamm sterben würde. Plötzlich sah Won-a-pa-lei, dass ihr Vater zu Boden fiel. Sie erschrak und Tränen liefen aus ihren Augen. Als der Kampf vorüber war und die Aleuter weggesegelt waren, begruben die Frauen ihre gestorbenen Männer. Der ganze Stamm trauerte! Von nun an mussten die Frauen nicht nur Beeren sammeln, sondern auch Beute jagen.

Giovanna

Ramo

Am Abend gingen Ramo und Wonnapalai in der Dorfhütte ihres Vaters schlafen. Die beiden hörten vor dem Einschlafen die wilden Hunde bellen (heulen), aber sonst war die Nacht sehr ruhig. Am nächsten Tag wachte Wonnapalai spät am Mittag auf und bemerkte, dass, das Strohbett ihres Bruders leer stand. Also stand sie schnell auf um ihn zu suchen. Am Anfang suchte sie ihn in den Hütten und auf dem Dorfweg, doch während sie ihn suchte, war Ramo in große Schwierigkeiten geraten. Er war von den wilden Hunden umzingelt worden und kämpfte mit seinem selbstgebautem Speer, 2 Hunde hatte er schon getötet doch dann sprang ihn ein grauer Hund mit großen, gelben Augen an. Ramo fiel zu Boden und die wilden Hunde brachen über ihm ein und zerfleischten ihn gnadenlos. Er schrie und versuchte sich zu wehren, aber er schaffte es nicht mehr. Die Hunde verzogen sch nach einer Weile. Als Wonnapalai ihn fand, fiel sie auf die Knie und fing an zu weinen, schwor sich aber alle wilden Hunde zu töten. Am Abend nahm sie die Leiche ihres Bruders, legte sie auf Holzblöcke und Stroh. Dann zündete sie das Holz, Stroh und die Leiche an und fing wieder an zu weinen. Danach nahm sie das Notwendigste aus dem Dorf und brannte es dann vollständig ab. Als sie das Dorf nieder gebrannt hatte, suchte sie sich einen Stein (Schlafplatz), wo sie sicher vor den wilden Hunden sein konnte.

Lukas

 

Rontu

Das Mädchen auf dem Bild heißt Wonapalei und lebt mit ihrem Hund Rontu alleine auf der Insel der blauen Delphine. Wonapalei hat, wie das in ihrem Stamm üblich ist, einen geheimen Namen: Karana. Sie hatte einen kleinen 10jährigen Bruder namens Ramo und eine große Schwester, die Ulape hieß. Ihr Vater war der Häuptling des Stammes Gahalas-at und hieß Chowig; ihre Mutter starb an einer schlimmen Krankheit. Alle Geschwister mitsamt dem Vater starben vor der Zeit, von der ich erzähle. Wonapalei hatte sich seit Ramos Tod geschworen alle wilden Hunde, die auf der Insel lebten zu töten. Sie hatte bereits 5 Hunde getötet, da machte sie sich eines Tages auf den Weg zur Höhle der wilden Hunde. Sie sammelte eine Menge Zweige, wartete, bis die Hunde in die Höhle gingen, und stapelte unbemerkt alle Zweige vor dem Höhleneingang. Sie zündete die Zweige an und wartete, bis die Hunde in Panik durch das Feuer rannten. Sie tötete 2 Hunde, dann kam ihr ein Gedanke; Sie wollte die restlichen Pfeile für den Anführer aufheben. Sie schoss einen Pfeil auf den Anführer und traf ihn in die Brust. Dann zielte sie wieder auf die anderen Hunde, bis sie plötzlich bemerkte, dass der Anführer weg war. Sie sah Schleifspuren und verfolgte sie soweit, bis der Regen die Spuren so weit aufgeweicht hatte, dass man nichts mehr erkennen konnte. Wonapalei ging nach Hause und wartete 3 Tage, bis der Regen endlich nachließ. Dann suchte sie weiter nach Schleifspuren von dem Anführer, konnte aber keine entdecken. Am Bach wollte sie sich etwas zu trinken holen. Auf dem Weg dahin bemerkte sie, dass der Anführer reglos dalag. Von einem Felsen aus richtete sie den Pfeil auf ihn. Irgend ein Gefühl hinderte sie daran, den Pfeil loszulassen. Sie kletterte den Felsen hinunter und kam zum verletzten Anführer rüber. Zuerst traute sie sich nicht, ihn anzufassen, doch dann berührte sie ihn. Sie spürte, wie er sanft atmete, zog den alten Pfeil heraus und trug den halbtoten Hund in ihr Haus, heilte die Wunde und fütterte ihn. Lange Zeit pflegte sie ihn und übernachtete auf einem Felsen, auf den die anderen Hunde nicht kommen konnten. Doch nach einiger Zeit befreundete sie sich mit dem Hund und gab ihm den Namen Rontu.

David

Wie Won-a-pa-lei und ihre Freunde lebten

Won-a-pa-lei und ihr Bruder Ramo waren von ihrem Volk auf der Insel zurückgelassen worden. Nachdem Ramo starb, war sie ganz allein. Sie baute sich ein Haus aus Holz. Außerdem brauchte sie einen Zaun zum Schutz vor den wilden Hunden und den anderen wilden Tieren, den sie sich aus Walrippen baute. Sie stellte die Walrippen mit der gebogenen Seite nach außen, damit die wilden Tiere nicht über den Zaun zu ihr springen können. Als Gartentür baute sie sich eine Untertunnelung unter einem Stein, der fast doppelt so groß wie sie war. Der Hund Rontu, der Ramo getötet hatte, war ihr bester Freund geworden. Jedes Mal, wenn sie wegging, wartete Rontu sehnsüchtig am Zaun auf sie. Vor kurzem waren zwei Vogeljunge aus einem Nest von einem Baum, ganz in der Nähe von Won-a-pa-leis Haus, gefallen. Sie baute ihnen einen Käfig aus Schilfrohr. Won-a-pa-lei stutzte ihnen die Flügel, damit sie sich wegfliegen konnten. Bald waren die Flügel nachgewachsen, dann stutzte sie die Flügel nochmals. Als die Flügel der Vögel bald nachgewachsen waren, ließ Won-a-pa-lei die Vögel fliegen. Als Rontu und Won-a-pa-lei wieder alleine waren, gingen sie oft auf die Jagd nach Teufelsfischen, erwischten aber durch die schlechten Waffen keinen. Won-a-pa-lei machte sich neue Waffen, um die Teufelsfische besser fangen zu können. Nicht nur für die Teufelsfische brauchte sie Waffen, sondern auch zum allgemeinen Jagen. Won-a-pa-lei nähte sich ein neues Kleid aus Yuccafaser. Das Kleid hatte von oben bis unten Falten, es war an den Seiten offen und es langte ihr bis zu den Knien. Der Gürtel war aus Seehundfell. Außerdem Nähte sie sich Sandalen aus Seehundfell. Beim Jagen, Sammeln und Holen von Wasser und Abalone fand sie eine Höhle, in der sie sich eine zweites Zuhause einrichtete. Es sollte ein Schutz vor den Aleutern sein. Dort lagerte sie für den Notfall Wasser und Abalone.

Janina

Der Otter Mon-a-nee

Als eines Tages an einem nebligen Morgen Won-a-pa-lei zu der Bergkuppe ging, war das Aleuterschiff, das auf der Insel um Otter zu jagen, gewesen war, verschwunden. Das erste Gefühl, was Won-a-pa-lei empfand, war Freude. Doch dann dachte sie an Tutok, das Aleutermädchen. Wie oft hatten sie und Tutok Wörter in ihren Sprachen verglichen. Und sie hatten so viel gelacht. Aber endlich konnte sie in ihr Haus zurückkehren. Sie richtete das Haus ein und flickte den Walrippenzaun, in dem drei Walrippen fehlten. Bald sah das Haus wieder wie vor der Ankunft der Aleuter aus. Nun gingen sie und Rontu zum Strand, wo viele verwundete Otter gestrandet waren. Vielen half sie, indem Won-a-pa-lei sie ins Meer trug oder tötete, denn sie hatten große Schmerzen. Dann fand Rontu einen jungen Otter, der nicht so arg verletzt war. Won-a-pa-lei trug ihn in einen Tümpel, sie fing ihm wie Fische und legte sie ihn den Tümpel. Sie achtete darauf, dass sie die Fische lebend fing, weil Otter nur Lebendes fressen. Als Won-a-pa-lei am Abend wieder kam, hatte der Otter die Fische gefressen. Von da an fing Won-a-pa-lei jeden Tag zwei Fische. Und bald fraß er ihr aus der Hand. Und als der Otter größer wurde, fraß er vier und dann sechs Fische. Nun dachte sich Won-a-pa-lei den Namen Mon-a-nee für den Otter aus. Weil es "Kleiner Junge mit großen Augen" heißt und weil der Otter die größten Augen hatte, die sie ja gesehen hatte. Doch eines Tages konnte Won-a-pa-lei nur zwei Fische fangen, weil die Winterstürme begannen, und die Tage danach konnte Won-a-pa-lei gar keinen Fisch fangen, und als sich der Sturm gelegt hatte und sie zum Tümpel ging, war Mon-a-nee nicht mehr da. Er hätte schon lange ins Meer schwimmen können, denn der Tümpel war sehr klein. Doch er war erst jetzt ins Meer hinaus geschwommen. Nun kamen die Otter viele Jahre nicht mehr so nahe an die Insel, da die Alttiere sich noch gut an die Aleuter erinnerten. Doch als Won-a-pa-lei nach einigen Jahren mit ihrem Kanu im Meer umher fuhr, sah sie ein Rudel Otter. Sie dachte zwar, dass sie Mon-a-nee nie erkennen würde, doch dann schwamm ein Otter neben ihrem Kanu und sie war sich sicher, es war Mon-a-nee. Mon-a-nee war nicht allein, neben ihm schwammen kleine Otter. Erst dachte sie, die Mutter der Otter wäre gestorben und Mon-a-nee würde jetzt seine Otter großziehen, doch dann erkannte sie, dass Mon-a-nee die Mutter der Otter war und nannte sie Won-a-nee. Won-a-nee hieß nämlich "Das Mädchen mit den großen Augen". Seit diesem Sommer hatte Won-a-pa-lei, Won-a-nee jeden Sommer gesehen und hatte mit ihr gespielt oder hatte für sie Fische gefangen.

Corinna

Die Rettung

An einem Tag ging ich mit Rontu an den Strand und fand einen jungen Seeotter. Er war verletzt von den Aleutern zurückgelassen. Ich trug den jungen Otter auf die Salzbänke und baute einen kleinen Teich mit einem Zaun und einer Tür. Ich besuchte ihn jeden Tag und fing Fische für den Otter. An einem Abend dacht ich über einen Namen für den jungen Otter nach, dabei schlief ich ein. Am nächsten Tag fiel mir ein Name ein: Mon-a-nee. Das heißt: Der Junge mit den großen Augen. Mon-a-nee erholte sich schnell. Von nun an ließ ich die Zauntür offen, dass Mon-a-nee hinausschwimmen konnte. Ich hoffte jeden Tag, dass Mon-a-nee nicht hinausschwamm. Ich ging jeden Tag zu Mon-a-nee und brachte ihm viele Fische. An einem Tag dachte ich, dass Mon-a-nee hinausschwamm. Es gingen viele Monate vorbei. Ich war sehr traurig. Als ich am nächsten Tag zu den Salzbänken ging, war Mon-a-nee weg. Es war schon zum zweiten Mal Winter. Ich mit Rontu an den Strand und fing viele Fische. Plötzlich bellte Rontu. Ich schaute nach, was dort war. Ich sah auf dem Meer viele Otter. Dann schwamm ein Seeotter zu mir und ich bemerkte, dass es Mon-a-nee war. Ich war sehr froh, dass Mon-a-nee wieder da war. Aber bei Mon-a-nee waren viele jungen Seeottern. Ich dachte, dass Mon-a-nee Junge hat und, dass die Mutter gestorben ist. Nun muss er sich jetzt um die jungen Ottern kümmern. Aber ich bemerkte bald, dass Mon-a-nee ein Weibchen war. Also musste ich einen anderen Namen finden für Mon-a-nee. Mir fiel der Name Won-a-nee. Das heißt: Das Mädchen mit den großen Augen. Ich fütterte die jungen Ottern und Won-a-nee. Als ich wieder Abalone getrocknet hatte, warf ich Won-a-nee eine Abalone zu und sie schwamm nach unten und holte eine Muschel und klopfte die Abalone auf. Die Monate vergingen und wieder schwamm Won-a-nee mit ihren Jungen fort. Seit diesem Tag kam Won-a-nee nicht mehr zurück.

Mareike

Der Teufelsfisch

Won-a-pa-lei wollte immer einen Teufelsfisch fangen, aber nicht einen gewöhnlichen, sondern den größten Teufelsfisch. Eines Tages war Rontu auf dem Riff, er ließ seinen gefangenen Fisch fallen und starrten über den Felsrand hinunter ins Wasser. Daraufhin kam Won-a-pa-lei zu ihm und schaute auch hinunter, sie sah den Riesenfisch. Die Teufelsfische verirrten sich selten auf diese Seite des Riffs, denn sie lieben die Tiefe. Darauf befestigte sie den Speerkopf am Schaft und band sich die lange Schnur ums Handgelenk. Das war ihre neue Waffe, die sie gebaut hatte. Dann kroch sie auf allen Vieren bis zum Rand des Riff, der Riesenteufelsfisch war immer nach da. Daraufhin erhob sie sich auf ein Knie und warf den Speer. Sie hatte nach dem Kopf des Riesenteufelsfisch gezielt, aber sie verfehlte ihn. Der Speer schwirrte ins Wasser und glitt seitlich ab, sofort umgab sich der Teufelsfisch mit einer schwarzen Wolke. Daraufhin sprang sie auf die Füße um den Speer an der Schnur hereinzuholen, weil sie es ein zweites Mal versuchen wollte. Aber als sie an der Schnur zog, tauchte nur der Schaft an die Oberfläche; die gekrümmte Spitze steckte nicht mehr im Ring. Auf einmal straffte sich die Schnur und glitt ihr aus der Hand. Sie hatte doch den Teufelsfisch erwischt. Schnell ließ sie die losen Schlingen, die sie noch in der Hand hielt, fallen, denn wenn die Schnur zu schnell abrollt, verbrennt sie einem die Hand oder sie verheddert sich. Die Schlingen hüpften und sirrten auf den Felsen, während die Schnur abrollte. Plötzlich war sie nicht mehr da. Das Schnur ende an ihrem Handgelenk spannte sich. Um den Ruck abzufangen sprang sie über die Felsenspalten und lief in die Richtung, wo sie den Riesenfisch vermutete. Dann hielt sie die Schnur in beiden Händen, stemmte sie die Füße gegen den Felsen und lehnte sich zurück.

Emrah

Die Flucht

Eines Tages beschloss Won-a-pa-lei die Insel zu verlassen, da sie von den verstorbenen Indianern verfolgt und geängstigt wurde und sie sich so sehr einsam fühlte. Sie erinnerte sich an die Kanus, die noch in der Korallenbucht lagen. Won-a-pa-lei entschied sich in die Bucht zu gehen und ein Kanu zu holen. Als sie an der Spitze der Bucht angekommen war, sah sie ein langes Seil an den Felsen hängen. Won-a-pa-lei kletterte mit Hilfe des Seils die Felsen der Bucht hinunter und lief zu den Kanus. Sie nahm sich das kleinste davon und paddelte aus der engen Bucht aufs offene Meer. An der Südseite der Insel ging sie nochmals an Land und nahm etwas Wasser und Essen mit, in einem Korb lag ihr Kleid aus Yuccafasern. So wartete sie, bis es Nacht wurde, und paddelte nach Osten, wo die weisen Männer einst herkamen. Plötzlich sah sie einen Stern am östlichen Himmel und folgte ihm. Das Rudern machte Won-a-pa-lei müde und sie schlief völlig erschöpft, bis sie nasse Füße verspürte. Flink tastete sie den Boden des Kanus ab und spürte ein Loch, das sie sofort mit einem Lappen abdichtete. Nach und nach, es waren ein paar Tage vergangen, waren immer mehr Löcher hinzugekommen, so dass sie beschloss umzukehren. Sie bezweifelte jedoch sehr, dass ihr das gelingen würde. Plötzlich entdeckte sie, dass ihr eine ganze Gruppe Delphine folgte und sie gaben ihr ein gutes, sicheres Gefühl. Als ihr Kanu dann unterging und sie schwimmen musste, war sie nicht mehr so ängstlich. Sie hatte ja die Delphine, die sie begleiteten, und die Insel war nicht mehr so weit. Glücklich strandete sie an der Küste und lebte glücklich und zufrieden auf der Insel.

Fee

Die schwarze Kette

Als Won-apa-lei erfuhr, dass die Aleuter auf der Insel waren, beobachtete sie den ganzen Abend die Aleuter an ihrem Lager! An einem Morgen kam Won-apa-lei aus ihrer Höhle, auf einmal sah sie wie ein Mädchen von den Aleuter aus ihrer Quelle Wasser schöpfte. Als das Mädchen Won-apa-lei sah, erschrak es und blieb stehen! Sie sagte etwas, aber Won-apa-lei verstand sie nicht. Nun bemerkte sie, dass Rontu seinen Platz verlassen hatte und auf das Mädchen zuging, das Mädchen streichelte Rontu. Won-apa-lei erfuhr von ihr, dass sie Tutok hieß, und so sagte sie ihr auch ihren Namen. Sie zeigt Tutok ihr Kormoranenkleid und Tutok sagte "Wintscha". Won-apa-lei dachte, dass "Wintscha" hübsch hieß. Won-apa-lei bedankte sich! Tutok kam jetzt fast jeden Tag an die Höhle und beide erzählten sich Wörter, die sie vorher noch nie gehört hatten. Sie lachten und erzählten und lachten und erzählten! Es wurde eine richtig dicke Freundschaft daraus! Eines Morgen fand Won-apa-lei vor ihrer Höhle eine Kette mit schwarzen Perlen. Sie ging nicht in ihre Höhle und nahm nicht die Kette in die Hand. Rontu wollte sofort mit mir spazieren gehen und wartete hinter einem Busch. Sie wusste, dass die Kette von Tutok kam, und sie freute sich sehr. An diesem Tag kam Tutok nicht. Zuerst dachte Won-apa-lei, dass das Schiff schon weg war. Am Abend, als Tutok immer noch nicht an der Höhle war, rannte Won-apa-lei runter an die Korallenbucht. Das Schiff stand noch da und Won-apa-lei fragte sich, warum Tutok heute nicht zu ihr kam. Einen Tag später kam Tutok wieder und alles war vergessen. Als Tutok vor ihr stand, schenkte Won-apa-lei ihr das Kormoranenkleid. Tutok freute sich riesig. Die zwei waren noch den ganzen Tag zusammen und lachten und erzählten. Am Tag darauf kam Tutok schon wieder nicht und Won-apa-lei rannte gleich nach unten an die Korallenbucht, und das Schiff sah man nur noch wie das Schiff auf dem Meer davon fuhr. Sie dachte noch viele Tage an Tutok und Won-apa-lei trug jeden Tag die Kette mit den schwarzen Perlen um den Hals, die sie von Tutok bekommen hatte, um den Hals.

Melanie

Won-apa-leis Höhle

Wonapalei fand die Höhle durch einen Zufall. Als sie eine Verletzung am Bein hatte, musste sie Wasser holen und entdeckte die Höhle. Sie trank aus der Quelle. Sie hörte Hundegebell und suchte einen Ort, wo sie sich verstecken konnte. Sie fand eine Öffungung, ging hinein, da kamen die Hunde auch schon. Sie ging in die Höhle und schaute sich um. Dan entschied sie sich hier einen Notunterschlupf einzurichten. Sie brachte ihren kleinen Bogen und ihren Speer in die Höhle. Sie sammelte Abalonen und brachte sie ebenfalls in die Höhle. Als die Aleuter zum zweiten Mal kamen, versteckte sie sich auch in der Höhle. Als sie ihr das Wasser ausging, schlich sie zur Quelle und holte sich neues Wasser.
Sie vermied es, nach draußen zu gehen um nicht entdeckt zu werden. Als es Winter wurde, brauchte sie neue Waffen um im Sommer wieder jagen zu können. Sie baute sich einen größeren Bogen, einen Köcher voller Pfeile, einen neuen Fischspeer aus einem Seeelefantenzahn, in den sie einen Widerhaken schnitzte, das war eine schwere Arbeit. Zwei Seeelefantenzähnen zerbrachen bei der Bearbeitung. Den Sommer drauf sammelte sie sehr viele Pelikanfedern und machte sich daraus ein Kleid.

Raphael

Das Haus von Wonnapalai

Auf diesem Bild sitzt Wonnapalai an der Klippe und angelt und sammelt Abalone. Die Abalone sind normal so groß wie eine Handfläche, deshalb trocknet sie sie auf einem Ständer hinter dem Haus. Ihr Haus hat sie mit Baumstämmen gebaut, die sie aneinander gereit in die Erde gerammt hat. Die Hinterwand ist ein großer Felsen. Das Dach besteht aus Stroh. Der Zaun besteht aus Seeelefantenzähnen, die mit Robbensehnen zusammen gehalten werden. An der Spitze von einem Zahn hat sie einen Vogelkäfig, in dem sie ihre Vögel hält. Auf dem Fels hinter dem Haus sitzt Rontu, der von Wonnapalai mit einem Pfeil in die Brust getroffen wurde, und dann bei ihr geblieben ist. An der Quelle hat Wonnapalai immer ihr Trinkwasser geholt. Sie hat zu der Quelle einen Pfad festgetreten. Der Eingang zum Haus ist ein unterirdischer Gang, der unter dem Zaun durch geht. Sie verschließt ihn, indem sie einen flachen Stein darüber legt.

Steffen Heidenreich

Die Rückfahrt von Won-apa-lei

Nach dem schwerem Erdbeben waren Won-apa-lei`s Waffen und ihr Kanu zerstört worden. Selbst ihre Vorräte wurden von den Wellen weggetrieben. Plötzlich sah sie hinter den Klippen ein Schiff, doch sie konnte nicht sehen, ob es das Schiff der Aleuter oder der weißen Männer war. Eine ganze Weile sah sie nach dem Schiff. Es kam näher und näher, jetzt sah sie auch, dass es nicht das Schiff der Aleuter war; nun war sie erleichtert, aber nun auch wieder traurig, denn nun dachte sie wieder an Tutok. Das Schiff mit den weißen Segeln legte vor der Korallenbucht Anker, es kamen zwei Kanus , mit jeweils zwei Männern besetzt. Kurz arbeitete sie an ihrem Kanu weiter. Nun lief sie schnell nach oben in ihre Höhle. Als die Männer an Land kamen, ruderte ein Kanu gleich wieder zurück zum Schiff. Sie stiegen beide aus, doch einer wartete beim Kanu. Der Mann, der das Ruder wegschmiss, lief ein Stück den Pfad hinauf und schrie dabei: "Hallo, hallo, ist hier jemand?" Sie packte schnell ihre Sachen, ihr Yuccafasernkleid, den Käfig und Rontu-aru, der sogenannte Nachfolger von Rontu. Der Mann war jetzt schon vor ihrem Zaun und sie kam jetzt mit ihrem ganzem Zeug heraus. Sie schauten sich eine Zeit lang gegenseitig an bis Won-apa-lei langsam den Pfad lang lief. Nun kam fast, bis auf drei Mann, die ganze Mannschaft des Schiffes an den Strand. Unten am Strand waren schon sehr viele Zelte aufgebaut. Dort saß ein Mann, der ein Kleid aus zerschnittenen Hosen nähte. Sie übernachteten noch einen Tag am Strand. Als es Morgen wurde, packten sie alles zusammen und machten sie sich bereit zur Abfahrt. Als sie mit den Kanus zum Schiff kamen, stiegen sie eine Leiter hinauf. Won-apa-lei ging an das Ende des Schiffes und blickte noch einmal auf die Insel zurück, es gab auf der Insel gute und schlechte Momente, sie dachte an Rontu und Won-a-nee. Aber sie war auch glücklich, dass sie nach 18 langen Jahren von der Insel endlich wegkam. Sie hatte nun erfahren, dass die Jäger nicht wegen ihr zur Insel der blauen Delfine gekommen waren. Hinter ihr kam jetzt plötzlich der Mann, der ihr das Kleid aus den zwei Hosen nähte. Er sagte etwa so etwas: "Zieh das Kleid an". Sie fand es lang nicht so schön wie ihr Kleid, aber sie zog es aus Anstand an. Won-apa-lei fragte sich einmal, was aus dem Schiff der Leute ihres Stammes geworden ist. Die Männer wussten nicht, was sie meint, dann liefen die Männer einfach weg. Sie segelten am zehnten Tag.

Benjamin H.

Das Ende der Geschichte

Als Won-a-pa-lei die Reste von den alten Kanus, die bei einem Beben zerstört worden waren, aufsammelte, ging sie zum Strand, um Seetang zu suchen, den sie brauchte, um ein Feuer zu schüren. Das Feuer brauchte sie, um wiederum Pech zu erhitzen, das sie brauchte, um die Fugen eines neuen Kanus, das sie bauen wollte, abzudichten. Auf dem Weg zur Klippe, wo sie das Kanu bauen wollte, schaute Won-a-pa-lei mal kurz auf das Meer und die Wolken hinaus, um festzustellen, wie das Wetter vielleicht sein würde. Da ließ sie den Seetang fallen, und rannte in ihre Hütte; sie hatte ein Segel am Meer erblickt, das auf die Insel der Blauen Delphine zusteuerte. Das Schiff legte an, ein Mann sprang heraus und rannte den Pfad hinaus. Sie hörte ihn rufen. Das Schiff blieb noch einige Tage, dann legte es wieder ab. Zwei Jahre waren seitdem vergangen.
Eines Tages als Won-a-pa-lei aufwachte, wusste sie, dass wieder jemand auf der Insel war. Sie wusste es deshalb, weil sie den Rauch spürte, den ein Wind in ihre Hütte blies. Sie ging zu dem Bach, wusch sich, und zog ihr Kormoran-Kleid und ihren Otterpelz an. Sie legte sich ihre Halskette mit den schwarzen Steinen und den sonstigen Schmuck, den sie sonst noch besaß, an, dann malte sie sich noch das Zeichen ihres Stammes und das, dass sie noch nicht verheiratet war, mit Lehm auf ihr Gesicht. Dann entfachte sie vor ihrem Haus ein Feuer. Die Männer, die auf dem Schiff waren (drei waren es an der Zahl), folgten den Rauchschwaden bis zu Won-a-pa-leis Haus. Diese kroch aus dem Durchgang zu ihrem Haus hervor und stellte sich vor die Männer.
Diese bedeuteten ihr, dass sie mitkommen sollte, und sie bedeutete ihnen, dass sie drei Körbe, die sie gepackt hatte, ihre beiden Vögel und ihren Hund mitnehmen wolle. Die Männer waren einverstanden.
Das Schiff war aus zwei riesigen Zehn-Mann-Kanus gebaut worden. Die Kanus waren mit Brettern verbunden, und auf den Brettern war ein Segel befestigt. Der Kapitän hieß Nidever, wie sie später erfuhr. Die Männer nähten ihr ein blaues Kleid, das aber viel unbequemer war als das ihre. Sie waren zum Otterjagen gekommen. Sie blieben noch neun Tage lang, dann legten sie ab. Es ging Richtung Festland.
Won-a-pa-lei (Karana) lebte von 1835 bis 1853 allein auf der Insel San Nicholas (der Blauen Delphine).Sie Starb auf der Santa Barbara Mission und ist auch dort begraben. Die Insel wurde cirka 2000 vor Christus das erste Mal von Indianern bewohnt (das ergaben letztens Nachforschungen). Von Weißen wurde sie erst 1602 entdeckt. Heute dient die Insel der US Flotte als Geheimbasis.

Olaf